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Schutz vor Inflation: 5 Aktien-Kriterien auf einen Blick

Oft wird pauschal gesagt: „Jede Aktie ist ein Sachwert, denn es handelt sich dabei um einen realen Unternehmensanteil.“

Ganz so einfach ist es aber nicht, denn nicht jede Aktie ist gleich gut als Schutz vor einer Inflation geeignet.

Meiden sollten Sie beispielsweise Unternehmen, die sehr stark von Rohstoffen abhängig sind, selbst aber nicht die Möglichkeit haben, die Preissteigerungen an ihre Abnehmer weiterzugeben.

Bestimmte Aktien sind aber ein sehr guter Inflationsschutz. Das heißt jedoch auch nicht automatisch, dass die Kurse nicht schwanken können.

Mehr dazu: Unterschied Inflation / Stagflation

Sie sollten also bedenken, dass Aktien grundsätzlich am besten als Langfrist-Investment geeignet sind.

Wenn Sie 5, 10 oder gar 30 Jahre Zeit haben, können Sie Schwankungen aussitzen.

Schutz vor Inflation durch 5 zentrale Aktien-Kriterien

Deshalb sollten Sie bei der Aktienauswahl auf 5 Kriterien achten, die wir im Folgenden beschreiben.


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  • Die IND & COMM BANK OF CHINA ist die teuerste Bank der Welt
  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Cemex (Mexico), drittgrößter Zementhersteller der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • GAZPROM (Russland) die Nummer 3 der Welt
  • Und Petrobras (Brasilien), die Nummer 4 weltweit

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Sind alle 5 Kriterien erfüllt, ist die Aktie ein guter Schutz vor Inflation.

Kriterium 1: Preissetzungsmacht

Das Unternehmen muss die Macht haben, die Preise selbst festzusetzen. Dann kann es in der Inflations-Phase höhere Preise durchzusetzen.

Beispiele für Preissetzungsmacht sind vor allem große Unternehmen, die ein Oligopol innehaben. (Hiervon spricht man wiederum, wenn eine hohe Nachfrage wenigen Anbietern gegenübersteht.)

Weitere Beispiele sind die Inhaber bekannter und beliebter Marken wie Nestlé (Thomy, Maggi), Procter & Gamble (Gilette, Pampers, Oral-B, Wick) oder British American Tobacco (Lucky Strike, HB, Lord Extra).

Kriterium 2: globale Präsenz

Die Inflationsgefahr besteht in vielen Ländern auf dieser Welt, denn Überschuldung und Geldmengenwachstum sind spätestens seit der Finanzkrise überall ein Thema. Trotzdem lässt sich nicht vorhersagen, in welchem Land die Inflation zuerst zuschlägt.

Ebenso wenig ist vorhersehbar, wann es wo zu einer Rezession, also zu einem Rückgang der Wirtschaft kommt. Mit Aktien eines weltweit agierenden Unternehmens haben Sie aber einen Vorteil:

Wenn es in einem Land rezessionsbedingt zu Einnahmeausfällen kommt, kann das teilweise durch Einnahmen aus einem wirtschaftlich blühenden Land kompensiert werden.

Kriterium 3: geringer Investitionsbedarf

Hightech-Unternehmen müssen andauernd in ihre Anlagen und Maschinen investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Nicht so etwa die Produzenten von Wasch-, Nahrungsmitteln oder Kleidung. Kommt eine Teuerung, können diese Unternehmen auf ihren alten Maschinen weiterproduzieren und trotzdem ihre Produkte weiter verkaufen. Als Faustregel gilt:

Der Investitionsbedarf sollte bei nicht mehr als 40% des Cashflows (= des Mittelzuflusses) liegen. Dann genügen die laufenden Einnahmen für Dividendenausschüttungen und Rücklagen.

Kriterium 4: geringer Verschuldungsgrad

Eigentlich werden Schulden in einer Inflationsphase weniger.

Denn wie das Geld an Kaufkraft verliert, so nehmen auch die Schulden ab. Trotzdem sind stark verschuldete Unternehmen als Inflationsschutz nicht empfehlenswert.

Denn sie hängen am Tropf der Banken. Und die haben das Sagen, nicht die Aktionäre. Gerät ein Unternehmen in Rückzahlungs-Schwierigkeiten, haben es die Banken leicht, die Aktionäre zu enteignen.

Kriterium 5: Unabhängigkeit vom Konjunkturzyklus

Eine Inflationskrise bremst die Konjunktur meistens aus. Denn aufgrund der Preissteigerungen werden viele Güter und Dienstleistungen zu teuer, als dass die Menschen sie sich leisten könnten.

Deshalb sind Aktien nicht-zyklischer Unternehmen besser als Inflationsschutz geeignet als Aktien zyklischer Unternehmen.

Als nicht-zyklische Unternehmen werden solche bezeichnet, die Güter des täglichen Bedarfs herstellen, welche immer gebraucht werden. Dazu zählen beispielsweise Nahrungsmittelproduzenten, Konsumgüterkonzerne und Pharmaunternehmen.

Zyklisch sind dagegen zum Beispiel Maschinenbauer, Automobilhersteller oder auch Banken.

23. Mai 2011

Von: David Gerginov. Über den Autor

Die Welt der Finanzen und der Politik hat David Gerginov von jeher fasziniert. Aber auch das Weitergeben von wichtigen Informationen und Hintergrundwissen ist ihm wichtig. Mit seinen Beiträgen möchte er Lesern wichtige Fakten vermitteln und bei der Vertiefung des eigenen Wissens helfen.