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Schwedische Notenbank warnt vor Bargeld-Abschaffung

Die Politiker in Schweden tun derzeit alles, um das erste Land ohne Bargeld zu werden. Als Vorwand für die Abschaffung von Banknoten und Münzen dient die Kriminalität, die danach angeblich nicht mehr möglich wäre. Die Kampagnen hatten bisher Erfolg, denn schon 2012 wurden nur noch 2,7 Prozent der Zahlungsvorgänge mit Bargeld getätigt.

Aber es regt sich auch immer noch großer Widerstand gegen diese Pläne: Vor allem Rentner, die eben bis jetzt mit Bargeld bezahlt haben, wollen das auch weiterhin tun und laufen Sturm gegen Pläne das Bargeld komplett aus dem Zahlungsverkehr einiger Bankfilialen verschwinden zu lassen.

Die Folge: Konsumprofile gläserner Bürger

Und diese Kritik ist auch auf jeden Fall gerechtfertigt, denn was sich vordergründig gut anhört, ist es nicht, denn mit der Abschaffung von Bargeld wird auch gleichzeitig der „Gläserne Bürger“ geschaffen und ein Überwachungsstaat erster Klasse installiert.


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Wenn ohne anonymes Bargeld alle Zahlungsvorgänge registriert werden und man weiss, wer, wann, wo, was zu welchem Preis gekauft hat, lassen sich für alle Bürger konkrete Profile erstellen und damit die Bürger auch kontrollieren.

Auch die Notenbank in Schweden ist skeptisch

 

Doch die schwedische Notenbank warnt jetzt vor der kompletten Bargeld-Abschaffung. Gerade in Krisenzeiten brauche man Bargeld, um den nötigsten Handel sicherzustellen. Dazu komme die Gefahr, dass elektronisches Geld durch Stromausfälle, Hacker-Angriffe und Computer-Crashs gefährdet sei.

An diesem Einwand der Notenbank sehen Sie auch, wie kurz hier der Ansatz der Politiker in Schweden greift: Denn Kriminalität ist heute weit mehr als ein Banküberfall, bei dem Bargeld erbeutet werden kann.

Sehr viele Straftaten finden ja gerade im oft als so sicher titulierten weltweiten Internet statt. Die so genannte Cyberkriminalität nimmt immer größere Ausmaße an. Dagegen können Sie sich konkret schützen, im dem Sie eben hauptsächlich auf Bargeld bei ihren alltäglichen Transaktionen setzen.

Zypern-Krise zeigt: Bargeld bleibt weiterhin wichtig im Alltag

Auch das Beispiel Zypern zeigt, wie wichtig Bargeld ist. Wer im Frühjahr, als die Banken geschlossen waren, nur auf elektronisches Kartengeld setzte, saß buchstäblich auf dem Trockenen und konnte weder an der Tankstelle tanken, noch normal einkaufen gehen. Damals wurde nur noch Bargeld als Zahlungsmittel akzeptiert.

Daher sollten immer mindestens so viel Bargeld zur Verfügung haben, um für 2 Monate Ihren Lebensunterhalt damit finanzieren zu können, und auch heute möglichst viele Käufe in bar tätigen, um nicht unnötige Spuren für den – gerade in Krisenzeiten wahrscheinlichen – Überwachungsstaat zu hinterlassen. Auch in diesem Segment gilt: Nur wer aktiv vorbeugt, kann der kommenden Krise gelassen entgegen sehen.

24. Dezember 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.