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Schweizer Franken: Schweizer Regierung will keine Obergrenze zum Euro

Bei der Betrachtung der Devisen-Märkte schauen die meisten Investoren nur auf den Euro oder den US-Dollar.

Das halte ich für einen Fehler. Beide Währungen leiden unter massiven Problemen.

Schon seit etlichen Jahren propagiere ich auch den Einsatz von Fremdwährungen – die eben außerhalb dieser beiden gängigen Währungen liegen.

Devisen: Auch blick auf Schweizer Franken lohnt

Insofern ist es immer wieder wichtig zu schauen, was denn beispielsweise der Schweizer Franken macht. Hier bin ich nun auf aufschlussreiche Äußerungen gestoßen.

So erklärte die bis vor Kurzem als Schweizer Finanzministerin tätige Eveline Widmer-Schlumpf:


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Die Schweizer Regierung rechne nicht damit, dass die Schweizer Nationalbank wieder eine Kursobergrenze des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro einführen werde.

Sie glaube nicht, dass aktuell der Zeitpunkt dafür gegeben sei (Stand: Januar 2016).

Obergrenze beim Franken war nicht zu halten – das gilt auch für die Zukunft

Die Entscheidung liege jedoch bei der Schweizer Notenbank. Bekanntlich legte die Schweizer Nationalbank 2012 eine Kurs-Obergrenze zum Euro von 1,20 Franken pro € ein.

Hintergrund damals war die massive Aufwertung des Schweizer Frankens und die daraus erwachsenden zunehmenden Export-Schwierigkeiten der Schweizer Wirtschaft.

Doch schon damals prognostizierte ich, dass diese Obergrenze nicht halten wird, und empfahl weiterhin in den Schweizer Franken zu investieren.

2015 kam es dann überraschend zur Aufgabe dieser willkürlichen Beschränkung der Kursentwicklung zwischen Franken und Euro.

Die Folge davon war eine nahezu explosionsartige Aufwertung des Schweizer Frankens um etwa 20%.

Daran sehen Sie, dass es vollkommen gleichgültig ist, was die Schweizer Notenbank macht.

Eine große Fluchtbewegung von Kapital aus dem Euro in den Schweizer Franken kann sie nicht dauerhaft unterbinden.

Fazit: Blick über den Euro- und Dollar-Tellerrand hinaus ist wichtig

Hier sehen Sie aber klar, wie wichtig es ist, als Investor auch andere Währungen als den Euro oder den Dollar auf dem Radar zu haben.

Der Währungssprung im Jahr 2015 verdeutlicht auch, wie groß die Sprünge auch in diesem Segment sein können.

Insofern sind Fremdwährungen erst einmal eine Absicherung – aber Sie bieten Ihnen auch Rendite-Chancen, wenn Sie frühzeitig mit dabei sind. Auch das sollte Ihnen klar sein.

12. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.