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SDAX: Diese Unternehmen zahlen satte Dividenden

Es nützt nicht viel sich über die geradezu mickrigen Sparzinsen zu ärgern. Ändern wird es nichts – und auch auf absehbare Zeit ist keineswegs mit einer Trendumkehr zu rechnen. Daher rücken die teilweise lukrativen Dividenden deutscher Aktien in den Fokus.

So erklärte jüngst Marc Tüngler, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW): „Dividenden sind die neuen Zinsen“. Immerhin schütten eine Reihe von Unternehmen – etwa aus dem SDAX – Dividendenrenditen von mehr als 4 % aus.

Dividendenrendite: SDAX–Anleger freuen sich über hohe Ausschüttungen

Die Dividendenrendite ist das prozentuale Verhältnis der jeweiligen Ausschüttung zum aktuellen Kurs der entsprechenden Aktie. Und das beträgt Ende 2015 im Durchschnitt aller Unternehmen aus dem DAX, MDAX, SDAX und TecDAX knapp 2,5 %.

Damit liegt die durchschnittliche Dividendenrendite der Gesellschaften der DAX-Familie deutlich über den aktuellen Zinsen beispielsweise für Tagesgeld von höchsten 1,25 %. Eine ganze Reihe von SDAX-Unternehmen übertreffen die 2,5 % sogar deutlich.

Insgesamt zahlen knapp 90 % aller Unternehmen aller DAX-Indizes eine Dividende. Im Verhältnis zum gesamten Gewinn der Gesellschaften liegt die Ausschüttungsquote hier bei 45,5 %. Der größte SDAX-Dividendenzahler ist derzeit ZEAL Network mit 6,69 %. ZEAL, eine private Lotteriegesellschaft, bietet in Italien, Spanien, Deutschland und Großbritannien über das Internet vermittelte Lotterien und Glücksspiele an.


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Dicht dahinter folgt die Deutsche Beteiligungs AG mit 5,91 %. Das Unternehmen ist auf nationaler Ebene führend auf dem Gebiet Privat Equity, dem Bereich privater Beteiligungen. Auch die Vertreter der Finanzbranche comdirect bank (+4,13 %) und MLP (4,12 %) weisen hohe Ausschüttungen auf.

Weitere SDAX-Teilnehmer wie alstria office REIT, Amadeus Fire, Hamborner REIT, Sixt, CEWE oder die Hamburger Hafen und Logistik AG zahlen zurzeit mehr als 2,5 %. Die Quoten, die von den schwankenden Kursen abhängig sind, ändern sich jedoch natürlich an jedem Handelstag.

Doch Vorsicht: Hohe Dividendenrenditen sind keine Garantie für stabile Gewinne

Leider stellt eine hohe Rendite nicht in jedem Fall ein Kaufsignal dar. Bei aller Euphorie über die zufriedenstellenden Ausschüttungen angesichts kaum noch vorhandener Sparzinsen muss auf diese Tatsache hingewiesen werden. Denn schließlich sind die Dividendenzahlungen das erste, was reduziert wird, wenn sich die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens verschlechtert.

Daneben kann eine hohe Dividendenrendite auch das Ergebnis eines starken Kursverfalls sein. Wenn nämlich die prognostizierte Ausschüttung noch nicht korrigiert ist, wird die Rendite nach einer Schwächephase in Relation noch immer zum nun stark gefallenen Aktienkurs berechnet.

Anleger sollten also immer auch die aktuelle Situation wie zudem weitere fundamentale Kennzahlen der jeweiligen Gesellschaft im Auge behalten. Die Dividendenrendite – allein für sich betrachtet – solle kein Kriterium für eine Kaufentscheidung sein.

23. Dezember 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.