Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Donald Trumps Politik: „New Deal“ oder Wirtschafts-Nationalismus?

Donald Trump schafft Fakten. Doch mit seiner „America first“-Politik verschnupft er sämtliche Kritiker hüben und drüben des Großen Teichs.

Denn er will Arbeitsplätze vom Ausland in die USA zurückholen, Steuern senken und damit die Konjunktur ankurbeln und das Wirtschafts-Wachstum steigern.

Dafür muss er neue Staatsschulden machen – genauso wie es sein Vorgänger Barack Obama einst getan hat, um sein Konjunktur-Programm zu finanzieren.

Doch bei Trumps Plänen sehen Kritiker gravierende Folgen: Denn 2016 hätte die Fed, die US-Notenbank, die Zinswende eingeleitet.

Trumps Pläne könnten daran scheitern, dass sich dadurch die Schuldenlast der Bürger vergrößert; viele von ihnen ihre Kredite nicht mehr bezahlen könnten.

Dadurch würde die Wirtschaft einen Schock erleiden und eine neue Krise einleiten.

Es könnte auch das Gegenteil eintreten…

Dieses Szenario kann man nicht von der Hand weisen, aber es gibt auch noch ein anderes:

Ziehen die Zinsen an, dann wird die private Vermögens-Vernichtung durch Mini-, Null- oder gar Niedrig-Zinsen gestoppt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Die Amerikaner würden für ihre Spareinlagen wieder etwas bekommen, dadurch mehr konsumieren und damit schließlich die Konjunktur ankurbeln.

Doch das alles mündet wohl in die alte sprichwörtliche Frage: Wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei?

Steuersenkungen – gut oder schlecht für die Konjunktur?

Kritiker machen auch Trumps geplante Steuersenkungen madig. Dadurch würde sich die Staatsverschuldung bis zum Jahr 2036 wohl um rund 21 Bio. US-Dollar erhöhen.

Hypothetisch wird davon ausgegangen, dass Steuer-Erleichterungen den Konsum nicht weiter ankurbeln würden – eine gewagte These, gilt doch herkömmlich gerade das Gegenteil als wahr.

Vielleicht könnten sich dadurch die Steuersenkungen sogar selbst finanzieren. Ex-Präsident Ronald Reagan hat das bereits versucht, ist in den 1980er-Jahren jedoch damit gescheitert.

Aber vielleicht schafft es Businessman Donald Trump ja, wer weiß…?!

„New Deal“ oder Wirtschafts-Nationalismus?

Kritiker nennen Trumps Konjunktur-Pläne einen Wirtschafts-Nationalismus, der sich gegen die Globalisierung stellt, weil er z. B. Arbeitsplätze aus dem Ausland zurückholt und diese in den USA schafft.

Befürworter sehen in seinem Konzept allerdings einen „New Deal“, also neue Wirtschafts- und Sozial-Reformen.

Ganz abgesehen von Trumps Wahlversprechen, neue Jobs in den USA zu schaffen und das Land „great again“ zu machen:

Sein Konjunktur-Paket wird für neues Wachstum und für neue Jobs sorgen – davon sind fast alle Wähler überzeugt.

Einige Experten stimmen dem zu, auch wenn sie den Erfolg nur kurzfristig sehen. Allerdings meinen Sie, dass Trump so die Abgehängten, die ihn gewählt hätten, zufriedenstellen könnte.

Brüssel und Berlin halten nichts von Trumps Plänen – und das aus Kalkül

Wie dem auch sei: Neue Arbeitsplätze, mehr Dollar in der Geldbörse (durch Steuer-Senkungen) können für die Konjunktur nicht falsch sein.

Oder glauben Sie, dass die hiesigen Politiker laut „Hurra“ dazu schreien? – Natürlich nicht.

Und wissen Sie, warum nicht? – Weil die EU einen ganz anderen Kurs fährt: die Europäer eben nicht zu entlasten, sondern weiterhin die Vermögen durch Null- und Minus-Zinsen zu vernichten.

Und bald werden sie auch noch für alle maroden Banken in der Union haften…

Sie sollen das Positive an Trumps „New Deal“ nicht sehen

Aus den voran genannten Gründen machen Brüssel und Berlin alles schlecht, was Trump aufbaut.

Denn der Unterschied zu seiner bürgerfreundlichen und der EU-bürgerfeindlichen Politik wird so sichtbar.

Nun verstehen Sie, warum das Trump-Bashing noch zunehmen wird.

19. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Guido Grandt. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt