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Seltene Erden: Bis 2020 ist Verdoppelung der Nachfrage möglich

Zuletzt hat der ehemals heiß gelaufene Sektor der Seltenen Erden kaum noch positive Nachrichten hervorgebracht. Dementsprechend sind auch die Aktien aus dem Sektor massiv unter Druck geraten. Doch nun hat sich mit Dudley Kingsnorth, einer der großen Branchenkenner, mit einer sehr optimistischen Prognose an die Öffentlichkeit gewandt.

So erklärte Kingsnorth nun auf einer Konferenz in Australien, dass bis zum Jahr 2020 eine Verdoppelung der Nachfrage bei den Seltenen Erden durchaus möglich ist. Bezogen auf die 2012er-Nachfrage von 110.000 Tonnen hält es eben Kingsnorth bis 2020 für möglich, dass zwischen 200.000 und 240.000 Tonnen weltweit nachgefragt werden.

Nachfragerekord zuletzt 2010

Nur zur Einordnung: Den bisherigen Rekord bei der Nachfrage gab es 2010 mit 133.000 Tonnen. Zusätzlich erwartet Kingsnorth, der als Berater in der Branche einen exzellenten Ruf hat, auch eine deutliche Steigerung der Preise:

Im Durchschnitt sieht Kingsnorth einen Anstieg auf einen durchschnittlichen Preis zwischen 50 bis zu 70 Dollar pro Kilogramm Seltene Erden Oxide. Aktuell liegen hier die Marktpreise in dem Bereich zwischen 30 und 40 Dollar pro Kilogramm. Bei der Betrachtung der einzelnen Seltenen Erden erwartet Kingsnorth den größten Nachfrageschub bei Neodym, Dysprosium, Europium und Cerium.


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Diese Seltenen Erden werden in hochwertigen Anwendungen wie FCC Katalysatoren, Windturbinen oder auch in Hybridfahrzeugen benötigt. Genau diese Bereiche wurden auch schon vor drei Jahren beim ersten Boom der Branche als die großen Faktoren beim Nachfrageanstieg aufgebracht. Doch seitdem ist es eben nicht zu einem massiven Anstieg sondern eher zu einem Rückgang gekommen.

Von Boom noch keine Spur: China schöpft Exportquoten gar nicht aus

Obwohl das Angebot außerhalb Chinas noch extrem gering ist, kam es eben nicht zu dem erwarteten Engpass beim Angebot. Im ersten Halbjahr 2013 war es erneut so, dass China seine zuvor festgelegten Exportquoten gar nicht ausgeschöpft hat.

Daher hatte sich zuletzt auch der Druck auf den Markt für Seltene Erden ergeben. Immerhin starten einige Projekte außerhalb Chinas nun durch, wie die Mountain Pass Mine von Molycorp in Kalifornien oder das Mount Weld Projekt von Lynas in Australien mit der Weiterverbreitung in Malaysia.

Doch selbst diese zusätzlichen Kapazitäten haben es schwer am Markt – vor allem weil es beim Ausbau der Produktion regelmäßig zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommt, die den Ausbau belasten. Insofern ist es schon spannend, wenn Kingsnorth nun den kommenden Boom der Branche sieht.

Viele Unternehmen aus der Branche werde das gerne hören – ob das aber ausreicht, um die Investoren zu überzeugen, wage ich doch zu bezweifeln. Sie können aber sicher sein, dass ich auch diese Branche an dieser Stelle intensiv beleuchten werde.

29. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.