SEPA-Überweisung: Bis zu welchem Betrag funktioniert die Überweisung?

Die SEPA-Überweisung (im Jahr 2008 in Kraft getreten) soll eine Vereinheitlichung des europäischen Zahlungsraums ermöglichen. Voraussetzung für eine SEPA-Überweisung ist jedoch, dass der Betrag in Euro und nur in ein Land des EU-Wirtschaftsraums transferiert wird.

Hierzu zählen alle EU-Mitgliedsstaaten sowie Liechtenstein, Island, Norwegen, Monaco und die Schweiz. Seit dieser Vereinbarung dürfen Banken keinen Unterschied mehr zwischen grenzüberschreitenden Überweisungen und Inlandsüberweisungen machen.

Im Klartext heißt das:


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Höhe der SEPA-Überweisung: Limit von 50.000 € entfällt

Bis April 2012 war der Maximalbetrag einer SEPA-Überweisung in den meisten Fällen auf 50.000 € festgelegt. Allerdings gab es auch Geldinstitute, welche Euro-Aufträge ohne Betragslimit entgegennahmen, wie beispielsweise die Comdirect Bank. Seit dem 31.03.2012 gibt es europaweit nun keine Betragsgrenze mehr.

Ab 12.500 € gilt die Meldepflicht

In jedem Fall müssen Sie einen Geldtransfer ins Ausland der Bundesbank melden, wenn dieser die Marke von 12.500 € überschreitet. So will es die Außenwirtschaftsverordnung.

Bei der Auswertung der Meldungen ist die Bundesbank jedoch zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet. Sie benötigt die Information lediglich zur Berechnung der Zahlungsbilanz. Die entsprechenden Meldeformulare können Sie sich auf der Website der Bundesbank kostenlos herunterladen und anschließend ausdrucken.

Online-Banking: Gelten hier dieselben Voraussetzungen?

Natürlich können Sie auch online eine SEPA-Überweisung durchführen. Bis zu welchem Betrag dies funktioniert, hängt vom Überweisungslimit der jeweiligen Bank oder Sparkasse ab.

Mit diesem festgesetzten Limit haben Sie aber nicht nur bei Überweisungen ins Ausland zu tun, sondern bei jedem Geldtransfer via Online-Banking. Es soll gleichermaßen die Bank sowie den Kunden vor Betrügern schützen.

So kann es passieren, dass große Rechnungen häppchenweise über mehrere Tage verteilt beglichen werden müssen. Allerdings gibt es auch Banken, bei denen man die Standardeinstellung telefonisch auflösen kann, wie zum Beispiel die Dresdner Bank, die Deutsche Bank oder die Comdirect Bank.

Beachten Sie zusätzliche Beschränkungen in der Überweisungshöhe

Außerdem sollten Sie darauf achten, ob Sie mit Ihrer Bank ein maximales tägliches Überweisungsvolumen vereinbart haben. Dieses können Sie jedoch auch für einen Tag außer Kraft setzen. Hierzu genügt ein kurzes Telefonat mit Ihrer Bankfiliale.

10. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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