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Sharpe-Ratio Berechnung: So geht das

Bei der Sharpe-Ratio Berechnung wird auch Reward-to-Variability-Ratio genannt.

Sie misst die Überrendite einer Geldanlage pro Risikoeinheit. Das Maß für das Risiko ist die Volatilität – also die statistische Schwankungsanfälligkeit –  der Renditen.

Mithilfe der Sharp-Ratio Berechnung erhalten Sie eine Kennzahl mit deren Hilfe Sie die in einem bestimmten Zeitraum erzielte Rendite ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko setzen können.

Kurzum: Hat sich das Risiko für Sie bezahlt gemacht oder nicht?

Sharpe-Ratio Berechnung – was ist das?

Ihren Namen hat diese Berechnung von William F. Sharpe. Mit der Formel des Wirtschaftswissenschaftlers kann man Geldanlagen im Nachhinein miteinander vergleichen.

Wie bereits erwähnt, ist das Ziel der Sharpe-Ratio Berechnung, die Überrendite von Geldanlagen zu berechnen und dabei das eingegangen Risiko ins Verhältnis zu setzen.

Die Volatilität, die das Maß für das Risiko darstellt, umfasst dabei alle Renditen, auch wenn diese unterhalb des risikofreien Zinses liegen.


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Sharpe-Ratio: Welche Kennzahlen brauchen Sie für die Berechnung?

Für die Sharp-Ratio Berechnung benötigen Sie drei Kennzahlen: Die Jahresrendite Ihres Depots, den risikolosen Zinssatz und die Volatilität.

Die Jahresrendite erhalten Sie, in dem Sie das Depot-Volumen am Jahresende durch das Volumen des Jahresbeginns teilen.

Allerdings funktioniert das nur, wenn keine Ein- oder Auszahlungen vorgenommen wurden. Ist das der Fall gewesen, wird die Depot-Rendite mithilfe des internen Zinsflusses berechnet und gewichtet.

Um den risikolosen Zins für die Berechnung zu erhalten, ist es ratsam die Geldmarktrendite für den jeweiligen Zeitraum als Anhaltspunkt heranzuziehen.

Die Volatilität erhalten Sie, in dem Sie die einzelnen Renditen eines Jahres zum Beispiel pro Monat aufteilen. Anhand dieser errechnen Sie die Standardabweichung.

Um die Volatilität auf das Jahr zu beziehen, müssen sie aus dieser die zwölfte Quadratwurzel ziehen.

Wichtig ist, dass alle drei Variablen in der gleichen Einheit gemessen werden.

Die Sharpe-Ratio Berechnung: Vorgehen

Bei der Berechnung der Sharpe-Ratio befindet sich die Überrendite im Zähler.

Sie ist wie gesagt, die über die Geldmarktanlage hinausgehende Rendite auf das Jahr bezogen – auch annualisiert genannt.

Beispiel: Der risikolose Geldmarkt hat vier Prozent und der zu analysierende Fonds zehn Prozent abgeworfen, ergibt sich für den Fonds eine Überrendite von sechs Prozent. Diese wird mit der Volatilität, die das Risiko ausdrückt, ins Verhältnis gesetzt.

Die Sharpe-Ratio Kennzahl, die Ergebnis dieser Division ist, macht dann eine Aussage darüber, ob es sich gelohnt hat, dieses Risiko einzugehen.

Liegt die Sharpe-Ratio bei >1, sagt Ihnen diese Zahl, dass Sie mit der Geldanlage eine Mehrrendite erwirtschaftet haben. Es hat sich also gelohnt.

Eine negative Sharpe-Ratio, also < 0, macht eine Aussage darüber, dass Sie mit dieser Geldanlage noch nicht einmal die Geldmarktverzinsung übertroffen haben.

Müssen Sie also zwischen zwei Fonds wählen, sollten Sie sich immer für die mit der höheren Sharpe-Ratio entscheiden.

Denn je höher die Sharpe Ratio, desto mehr hat sich das Eingehen des Risikos für Sie gelohnt.

17. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.