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Sichere Dax-Aktien: Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) mit 40% Potenzial

Gestern stellen wir Ihnen an dieser Stelle Dax-Aktien mit hohem KGV-Potenzial vor. Denn:

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis zeigt an, wie hoch die einzelnen Jahresgewinne bewertet werden.

Sicherheitsinvestoren können nach dem Vorbild des berühmtesten Value-Investors der Welt, Warren Buffett, auch auf das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) setzen. Dies zeigt an, wie viel Anleger für eine Euro Reinvermögen (Vermögen ./. Verbindlichkeiten laut Unternehmensbilanz) zahlen.

Ein KBV von „1“ deutet demnach an, dass das Unternehmen genauso viel wert ist, wie die Aktie(n) kostet.

Historischer Vergleich bringt Sicherheit

Doch: was ist wenig, was viel. Wir berichteten an dieser Stelle bereits, dass der Dax insgesamt ein KBV von 1,3 hat und damit 20% unter dem historischen KBV von 1,56 liegt.

Aber: dies sagt über die Verhältnisse einzelner Unternehmen noch vergleichsweise wenig aus. So hat ein Software-Gigang wie SAP ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von mehr als 4.


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Dies gilt sowohl für das aktuelle KBV wie für den Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.

Grund für diese Unterschiede ist der Bedarf an Sachvermögen, das bilanzierbar ist. SAP kann unfertige Erzeugnisse (Programme) bilanziell nicht verbuchen, Maschinenhersteller hingegen können abgrenzbare Teilstücke in der Bilanz als Vermögen aufnehmen.

Deshalb ist auch der Blick in einzelne Unternehmen hinein wichtig und bringt mehr Sicherheit.

Fünf Jahre: Entwicklung gibt Aufschluss

Maßstab für die einzelnen Unternehmen ist für sicherheitsorientierte Investoren die langjährige Entwicklung des KBV. Wählen Sie etwa das durchschnittliche Kurs-Buchwert-Verhältnis der vergangenen fünf Jahre zum Maßstab, ergibt sich folgendes Aufholpotenzial der Top-Sicherheitsunternehmen im Dax:

  • Wie beim KGV-Vergleich fällt die Commerzbank aufgrund der Sondersituation des Unternehmens aus dem Vergleich raus.
  • Nummer zwei dieser Rangliste ist bereits der Versorger RWE. Das Essener Riesenunternehmen notiert mit einem KBV von 1,11 um 54,32% unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 2,43.
  • Dann folgt die Kasseler K+S, welche mit dem KBV von 2,46 gleich 46,41% unter dem Mehr-Jahres-Mittel von 4,59 bewertet ist.
  • Lufthansa hat gegenüber dem historischen KBV von 0,94 mit dem aktuellen Wert für 2012 ein Aufholpotenzial in Höhe von 44,68%.
  • HeidelbergCement kann im historischen Vergleich mit dem gültigen KBV von 0,56 noch 43,43% aufholen.
  • Die Deutsche Bank hat nach den Rückschlägen der vergangenen Monate ein KBV von lediglich 0,51 und damit Platz von 39,29% bis zum Fünf-Jahres-Durchschnittswert.
  • E.ON schließlich als zweiter Versorger liegt mit dem KBV von 0,8 37,50% unter dem langjährigen Vergleichswert.

GeVestor meint: Das KBV ist ein vergleichsweise guter Sicherheits-Signalgeber. Die Rendite dieser Aktien wird möglicherweise 2012 nicht so hoch sein wie bei Überfliegern, die auf den Kurszetteln von Wachstumsinvestoren stehen.

Aber: das Verlustpotenzial dieser Dax-Aktien ist bescheiden. Daher lohnen sich Investitionen, unserer Meinung nach sind besonders die Versorger sowie Münchener Rück ein kleiner Geheimtipp für die verbleibenden elf Monate dieses Jahres.

24. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.