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Sichere Geldanlage garantiert: Das KpG-Anlagekonzept

In einer ausgewogenen Depotaufteilung, wie dem KpG- Anlagekonzept, spielen die risikoarmen Investments eine wichtige Rolle. Sie geben dem Depot die nötige Sicherheit, auch stürmische Börsenzeiten zu überstehen und mögliche Verluste riskanterer Depotbestandteile auszugleichen. Genau darin besteht die Grundidee des KpG (= Kapitalerhalt plus Gewinn)-Anlagekonzepts.

Hierbei werden die sichersten Anlagen dem Basis-Depot für Vermögensaufbau- und –Sicherung zugeordnet. Wie Sie nebenstehender Übersicht entnehmen können, besitzen Sie eine relativ große Auswahl an Anlagemöglichkeiten.

Auch wenn sich die Sicherheit und die Renditen dieser Anlagen in ähnlichen Dimensionen bewegen, so lohnt es sich doch, sie mit Bedacht auszuwählen. Neben einigen Zehntel Prozentpunkten bei der Rendite unterscheiden Sie sich auch in ihrer Liquidität und in steuerlichen Aspekten.

Gewichtung der Auswahlkriterien für sicherheitsorientierte Geldanlagen

Das Schaubild zeigt die 4 Aspekte des so genannten magischen Vierecks der Geldanlage. Je weiter unten an der Basis der Pyramide das Kriterium angesiedelt ist, desto stärker sollte der jeweilige Gesichtspunkt bei der Auswahl des Anlageinstruments gewichtet werden.

Bei gleicher Sicherheit und Nachsteuerrendite ist die Liquidität bei der Entscheidung über die Vorteilhaftigkeit von sicherheitsorientierten Investitionen von entscheidender Bedeutung. Je schneller Sie bei Bedarf wieder an Ihr Geld kommen können, desto besser.

Die Wahl einer langen Laufzeit ohne vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit zahlt sich nur aus, wenn Sie dafür im Gegenzug eine höhere Rendite erhalten. Dies trifft in der Regel auch zu.


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Ausnahme: Die Zinsen befinden sich auf einem sehr hohen Niveau und Zinssenkungen sind zu erwarten. Dann können die Zinsen für die langfristige Bindung niedriger ausfallen. Trotzdem kann es sich in diesem Fall für Sie lohnen, sich den aktuellen Zinssatz langfristig zu sichern.

Sicherheitsgarantie für Ihr Bankguthaben dank Einlagensicherung

Wenn Sie Ihr Erspartes einer Bank anvertrauen, erwarten Sie zu Recht eine höchstmögliche Sicherheit, auch im Fall einer Bankenpleite. Fondsanteile und Wertpapiere sind als Sondervermögen ohnehin vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt.

Diese bewahrt die Bank nur im Auftrag des Kunden auf, auch bei einer Insolvenz bleiben sie dessen Eigentum. Für Bankeinlagen (beispielsweise Festgeld, Tagesund Girokonto) existieren Sicherungssysteme, die Ihr Geld im Falle einer Bankenpleite schützen.

Gesetzliche Regelung

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Einlagen zu 90% geschützt sind, aber nur bis zu einer Summe von 20.000 €. Ist eine Bank zahlungsunfähig, erhält ein Kunde nach der gesetzlichen Regelung von einer Einlage von 20.000 € nur 18.000 € zurück, bei einer Einlage von 30.000 sind es nur 20.000 € (Maximalbetrag).

Da die gesetzliche Regelung nicht ausreicht, gehören darüber hinaus alle namhaften Banken dem Einlagensicherungsfonds an. Dieser schützt auch größere Beträge zu 100%.

Zusatzversicherung Einlagensicherungsfonds

Beim Einlagensicherungsfonds handelt es sich um ein freiwilliges Sicherungssystem der Banken zum Schutz der Kundengelder im Falle einer Insolvenz. Private Banken, die dem Einlagensicherungsfonds angehören, zahlen jährlich einen bestimmten Betrag in den Fonds ein, dessen Höhe abhängig vom Geschäftsvolumen und der Bonität der Bank ist.

Bei dem freiwilligen Sicherungsfonds für private Banken gibt es eine sehr hohe Sicherungsgrenze, die bei 30% des Eigenkapitals der jeweiligen Bank pro Gläubiger (dem Kunden) liegt. Je nach Kreditinstitut bewegt sich diese vollständig abgesicherte Summe im ein- bis dreistelligen Millionenbereich.

Öffentliche Kreditinstitute wie Sparkassen und Genossenschaftsbanken besitzen ein eigenes Absicherungssystem, das die Einlagen in unbegrenzter Höhe vollständig absichert.

Bei den wenigen privaten Banken, die dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds nicht angehören, handelt es sich meist um Zweigstellen kleinerer ausländischer Banken.

Hier gilt das „Heimatstaatprinzip“. Das bedeutet: Ihr Geld ist nach der Einlagensicherung geschützt, in dem die Bank ihren Hauptsitz hat. Im Falle eines Hauptsitzes in Österreich oder den Niederlanden müssen Sie sich keine Sorgen machen, in beiden Staaten beträgt die gesetzliche Einlagensicherung 20.000 € pro Person und zwar vollständig, nicht nur zu 90%.

Zu diesen Banken zählen beispielsweise Denizbank, Vakifbank (beide mit Hauptsitz Österreich), DHB Bank, Finanzbank, Garantibank International (alle mit Hauptsitz in den Niederlanden).

Unser Tipp: Falls eine Bank nicht zum freiwilligen Einlagensicherungsfonds gehört, muss das kein Ausschlusskriterium für die Angebote dieser Banken sein. Die wenigen Banken, die nicht dazu gehören, reichen ihre Beitrags-Ersparnis oft in Form besserer Konditionen an ihre Kunden weiter.

Meistens handelt es sich dabei um einige Zehntel Prozentpunkte. Beachten Sie aber stets: Legen Sie niemals mehr Geld bei diesen Kreditinstituten an als den maximal gesetzlichabgesicherten Betrag – dann ist Ihr Geld auch hier so sicher wie bei jeder anderen Bank.

Die Höhe der Einlagensicherung privater Banken in Deutschland können Sie per Internet auf der Seite des Bundesverbands deutscher Banken unter der Adresse www.bankenverband.de/einlagensicherung abrufen.

15. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.