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Sicherheit von Bundesanleihen

Lange Zeit galten Anleihen von Regierungen und Staaten als absolut sichere Anlageform.

Viele Anleger, denen langfristige Sicherheit ein besonderes Anliegen war, investierten und das trotz relativ niedriger Rendite.

Bundesanleihen erfreuen sich konstanter Beliebtheit

Bundesanleihen werden von der Bundesrepublik Deutschland begeben und sind festverzinsliche Wertpapiere. Sie werden an der Börse gehandelt. Die Laufzeit einer Bundesanleihe beträgt in der Regel 10 Jahre, teilweise sogar 30 Jahre und die Zinszahlung erfolgt jährlich.

Die Rückzahlung einer Bundesanleihe erfolgt zum Nennwert.

Auf der Website der Deutschen Bundesbank ist eine umfassende Darstellung der Kurse und Renditen börsennotierter Bundeswertpapiere in tabellarischer Form abrufbar.

Lange Zeit erfreuten sich Bundesanleihen wachsender Beliebtheit. Und das auch, obwohl viele gerade die deutschen Staatsanleihen viel zu teuer finden.

Durch den ungebrochen starken Trend wurden die Bundesanleihen durch steigende Kurse sogar immer noch teurer.


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Und dadurch die Rendite natürlich umso geringer- ein paradoxer Kreislauf.

Doch wie steht es heutzutage um die Sicherheit von Bundesanleihen?

Natürlich stimmt es noch immer, dass Anleihen von Ländern und Staaten weniger risikoreich sind als die von Unternehmen.

Wie steht es um die Sicherheit von Bundesanleihen?

Immerhin gelten Bundesanleihen hierzulande als sicherste Anlageform überhaupt für Privatanleger.

In der über 50-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde bisher jede Anleihe, die der Staat begeben hat, mit Zinsen bedient und am Ende der Laufzeit zum vollen Nominalwert zurückgezahlt.

Allerdings haben die Risiken und drohende Kursverluste in den letzten Jahren recht stark zugenommen.

Zum einen haben wir die drastische Staatsverschuldung, die durch einige schwache Wirtschaftsperioden in der jüngsten Vergangenheit noch gewachsen ist.

Minimale Rendite bei mittlerem Risiko

Die enttäuschende Wahrheit: Der letzte Haushaltsüberschuss datiert aus dem Jahre 1969.

Zum anderen kann es bei der momentanen Entwicklung leicht passieren, dass sich vermeintliche Renditen in Verluste umwandeln.

Laut Bundesfinanzagentur rutschte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen im Herbst letzten Jahres sogar unter 2 Prozent. Wenn wir von einer Inflation von 2,4 Prozent ausgehen und außerdem noch die zu zahlenden Steuern berücksichtigen, verliert unser angelegtes Geld sogar an Wert anstatt einen Gewinn durch die Zinsen zu erwirtschaften.

Ein weiterer großer Negativaspekt von Bundesanleihen ist die Kuponausstattung.

Selbstverständlich fallen diese im Vergleich zu den Unternehmensanleihen relativ niedrig aus, da hier auch eine nur verschwindend geringe Ausfallwahrscheinlichkeit besteht.

Auf der anderen Seite geht man als Investor die Wette ein, dass die aktuellen Zinsniveaus für einen bestimmten Zeitraum unverändert bleiben. Konkret bedeutet das, dass Sie als Anleger mit dem Kauf einer Bundesanleihe darauf angewiesen sind, dass der Leitzins über einen Zeitraum von 10 bis 30 Jahren hinweg stabil bleibt.

Daher ist das Kursrisiko sehr hoch, denn eine solch lange und stabile Lage ist mehr als unwahrscheinlich.

8. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.