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Siemens Pensionsfonds – so funktioniert er

Mitarbeiter des Elektronik-Riesen Siemens können sich über eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Betriebsrente absichern. Die Leistungen umfassen neben der zugesagten Pension auch eine Absicherung bei Berufsunfähigkeit und im Todesfall.

Das Siemens-Modell wurde im Jahr 2000 durch einen Pensionsfonds ergänzt: Seither werden die gesammelten Beiträge im sogenannten Siemens Pension Trust angelegt, welches Vermögen am Kapitalmarkt anlegt.

Für Konzernmitarbeiter heißt dies: Statt der zuvor statischen Ergänzung gesetzlicher Rente durch eine Betriebsrente, sind nun auch höhere Renten möglich – je nach Erfolg des Trusts an den Kapitalmärkten.

Siemens Pensionsfonds: So funktioniert’s

Alle Mitarbeiter, die beim Eintritt in das Unternehmen ein unbefristetes Arbeits- oder ein Ausbildungsverhältnis eingegangen sind, erhalten eine Direktzusage für eine betriebliche Rente. Die Finanzierung der Versorgungsleistungen erfolgt über Pensionsrückstellungen.

Die Versorgungsleistungen gehen dem Versorgten als laufende Rentenzahlungen zu, wobei sich die Zahlungen als Produkt aus der Anzahl der vollendeten Dienstjahre und einem fixen Betrag ergeben.


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Mitarbeiter, die das Unternehmen vor dem Eintritt in die Rente verlassen, wird eine gekürzte Rente errechnet. Berechnungsgrundlage ist die Rente, die er erhalten würde, wenn er Siemens nicht vorzeitig verlassen hätte.

Dieser Vollbetrag wird dann mit einem Faktor multipliziert, der sich aus dem Quotienten der tatsächlichen Anzahl erbrachter Dienstjahre und der möglichen Dienstjahranzahl bis zum 65. Lebensjahr ergibt.

Der Siemens Pension Trust

Die von der Siemens AG bereitgestellten Vorsorgebeiträge werden einem Pensionsfonds bereitgestellt, dem Siemens Pension Trust.

Dieser legt das Vermögen dann am Kapitalmarkt an und wird seinerseits von der Siemens Kapitalanlagegesellschaft verwaltet.

Für Mitarbeiter gilt: Ihre Ansprüche auf Versorgungsleistungen werden ausschließlich gegenüber der Siemens AG, nicht jedoch gegenüber dem Pensionsfonds begründet.

Eine Sicherung der Ansprüche erfolgt durch einen Treuhandvertrag zwischen Siemens AG und Siemens Pension Trust über den Pensions-Sicherungs-Verein VVaG.

Mehr zum Thema: Pensionsfonds in Deutschland als Teil der betrieblichen Altersvorsorge

Unterschied zwischen tariflich und außertariflich Beschäftigten

Nicht wichtig ist hierbei, ob die Beschäftigung auf Tarifbasis, in Voll- oder Teilzeit ausgeübt wird. Auch eine Altersbegrenzung und Mindestbetriebszugehörigkeit besteht nicht.

An eine Altersgrenze geknüpft ist jedoch die Erstzahlung der Betriebsrente: Außertariflich entlohnte Mitarbeiter erhalten sie nach dem vollendeten 60. Lebensjahr, tariflich entlohnte erst nach der Vollendung des 65. Lebensjahres.

Die Errechnung der Versorgungsleistungen bei tariflich entlohnten Mitarbeitern begründet sich auf einem Festbetragssystem, welches von der Dienstzeit abhängig ist.

Die Monatsrente ergibt sich dann als Produkt der Anzahl vollendeter Jahre im Betrieb und einem fixen Betrag.

10. August 2013

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Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.