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Silber-ETF: Gebündelte Renditechancen

Im Angesicht der weiter vorherrschenden globalen Wirtschaftsschwäche erfreuen sich besonders Edelmetalle großer Beliebtheit.

Eine von vielen Möglichkeiten, die Anleger schon seit einiger Zeit bevorzugen, ist die Investition in Silber.

Silber-ETF anstelle von Barren

Anstatt aber selbst Barren des begehrten Metalls zu erwerben und dann in teuren Safes oder Schließfächern verwahren zu lassen, gibt es eine praktische Alternative: Silber-ETF’s.

Gelegentlich werden diese Rohstoff-Fonds auch als ETCs bezeichnet. Das steht als Akronym für den englischen Namen „Exchange Traded Commodities“.

Der Vorteil für Sie als Anleger besteht darin, dass bei Investmentfonds von Edelmetallen diese stets physisch hinterlegt sind.

Im Gegensatz zu einem Zertifikat auf Silber sichert die Bank Ihnen also zu, dass bei einem ETF der Rohstoff auch wirklich vorhanden ist.

Ihr Vorteil als Investor: Sie können sich völlig dem beruhigenden Gefühl hingeben, Ihr Geld in ein solides und bleibendes Material anzulegen, ohne Sorge darum haben zu müssen, wo die ganzen Barren aufbewahrt werden sollen.


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Wenn Sie nun ein solches Silber-ETF-Wertpapier erwerben, dann entspricht Ihr Fondsanteil im Grunde einem bestimmten Anteil an dem Edelmetall.

Bei Silber-ETFs spiegelt der Basiswert in der Regel 30kg Silber wider. Ein einzelnes Wertpapier kann dann je nach Art und Verbriefung zwischen 1 bis 100 Unzen entsprechen.

In vereinzelten Fällen ist ein Silber-ETF-Anteil sogar gleich mehrere Kilogramm „schwer“.

Mehr zum Thema: ETF kaufen – Wie geht das?

Vor- und Nachteile eines Silber-ETF

Ein Silber-ETF hat ganz bestimmte Eigenschaften und Besonderheiten: Zum einen ist er leicht auch an den großen Wertpapierbörsen zu handeln.

Seine Verwahrung findet ganz normal in gewöhnlichen Wertpapierdepots statt.

Zum anderen entstehen für die Anleger keine zusätzlichen Kosten, zum Beispiel durch die Preise für die Anschaffung eines Tresors oder die Miete eines geeigneten Schließfaches.

Zudem genießt ein Silber-ETF die gleichen Vorteile wie alle börsengehandelten Fonds. So ist er zum Beispiel sehr preisgünstig in der Verwaltung.

Es fallen eigentlich nur die banküblichen Transaktionskosten und bei manchen ETFs gelegentlich Management-Gebühren in Höhe von 0,5 bis 1,5 Prozent an.

Darüber hinaus gilt natürlich auch der Silber-ETF als Sondervermögen des Emittenten.

Damit ist er vom restlichen Vermögen abgetrennt und im Falle einer Insolvenz der Verwaltung geschützt.

Und zum Schluss noch eine ganz entscheidende Anmerkung:

Im Gegensatz zu Gold ist der physische Kauf von Silber in Deutschland stets mit den vollen 19% Mehrwertsteuer besteuert – in geprägter Münzform immerhin noch mit 7%.

Die Investition in Silber-ETF’s eröffnet die Möglichkeit, seine Anlagen ohne diese Besteuerung durchzuführen.

Seit 2006 ist übrigens auch der erste reine Silber-ETF auf dem Markt, der von Barclays Global Investors, einer Tochtergesellschaft der englischen Barclays-Bank ausgegeben wurde.

Mehr zum Thema: Besitzen ETFs einen Vorstand?

18. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.