MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Silber-Kurs: Davon ist die Entwicklung abhängig

Der Silber-Kurs tritt im aktuellen Börsenumfeld immer mehr in den Vordergrund.

Viele Privatanleger haben neben Gold auch Silber in Form von Münzen oder Barren als Krisenvorsorge im Tresor liegen.

Insofern ist vor allem für diese Investoren der Silber-Kurs ein spannendes Thema – manchmal unter Umständen auch zu spannend, weil der Silber-Kurs vor allem für eines bekannt ist: für seine Volatilität.

Im Gleichschritt mit Gold

Historisch gibt es interessante Vergleiche, wie sich der Goldpreis zum Silberpreis verhält.

Dabei wird analysiert, wie viele Unzen Silber man für eine Unze Gold bekommt. Aktuell befinden wir uns bei einem Verhältnis von etwa 1:60.

Das bedeutet, eine Unze Gold kostet rund 60-mal so viel wie eine Unze Silber. In solch einem Marktumfeld ist es eher von Vorteil, Silber zu kaufen.

In der Vergangenheit war das Verhältnis maximal bei ca. 1:100. Zu diesem Zeitpunkt war Silber also extrem günstig im Vergleich zu Gold.

Zwischendurch gab es in der Geschichte aber auch immer wieder Phasen mit einem Verhältnis von 1:20 und teilweise sogar 1:15 und 1:12.

Allerdings ist es inzwischen auch schon über 30 Jahre her, dass es für eine Unze Gold weniger als 40 Silberunzen gab.

Besonders in den letzten Jahren hat sich Silber deutlich im Gleichschritt mit Gold bewegt, wie der folgende Chart beweist.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Silber-Preis-Goldpreis

(Quelle: Guidants.com)

Hier sieht man den Silber-Kurs und den Goldpreis der letzten 5 Jahre. Es wird die jeweilige Preisentwicklung dargestellt.

Ausgehend von vor 5 Jahren hat seitdem der Silber-Kurs um 73% und der Goldpreis um 68% zulegen können.

Wie man erkennt, neigen beiden dazu, in dieselbe Richtung zu laufen, auch wenn Silber aufgrund der hohen Volatilität deutlich stärkere Ausschläge aufweist.

Industriemetall und Kaufkrafterhalt

Im Gegensatz zu Gold wird Silber auch in der Industrie verwendet. Als hervorragender Leiter stecken in jedem Handy, Computer und Auto eine gewisse Menge davon.

Das spricht für steigende Silber-Kurse. Schließlich wird hier das Edelmetall tatsächlich verbraucht. Gold wird meistens zu Schmuck verarbeitet und bleibt somit erhalten.

Wer in Silber als Kaufkrafterhalt investiert, um sich vor Inflation zu schützen, der sollte auch auf den Realzins achten.

Von offiziellen Stellen wird die Inflation gerne niedrig gerechnet und frühere Berechnungsmethoden wurden bereits durch neue ersetzt. Somit wird von dieser Seite gegen steigende Silber-Kurse gekämpft.

Aktuell befindet sich Silber ebenfalls nicht auf einem Allzeithoch, obwohl die Leitzinsen derart niedrig sind. Es spricht auf dem Papier viel für ein Umfeld, in dem Gold und Silber steigen müssten.

Doch das ist derzeit noch nicht in dem Ausmaß geschehen, wie viele Anleger es sich wünschen.

Zudem besteht die zukünftige Gefahr für den Silber-Kurs darin, dass die Finanzkrise an Dramatik abgenommen hat, die Wirtschaftsdaten wieder besser werden und infolgedessen auch die Zinsen steigen.

Silber-Kurs

Investoren, die auf der Suche nach Action sind, fühlen sich beim Silber-Kurs gut aufgehoben.

An fast jedem Tag bewegt sich der Wert um mehr als 1% herauf oder herunter. Diese extremen Schwankungen muss man entweder akzeptieren oder ignorieren.

Zum Beispiel, wenn man physisches Silber als Krisenvorsorge gekauft hat. Ein stündlicher Blick auf die Kurse macht einen nur verrückt. Optionsscheine Silber – Absicherung oder auf steigende Kurse setzen

Als industriellen Frühindikator für den Silber-Kurs kann man die verarbeitende Industrie in technischen Bereichen der Wirtschaft nehmen.

Sinkt die Produktion, wird auch die Nachfrage nach Silber weniger und damit steigen die Chancen auf fallende Silberpreise.

Werden dagegen viele Mobiltelefone, Computer und Autos produziert, erhöht sich der Bedarf an Silber und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Kursanstiegs.

Zuletzt noch ein Wort zur New Yorker Rohstoffbörse COMEX: Teilweise werden hier an einem Tag so viele Silberzertifikate gehandelt, dass dies der Jahresproduktion des Edelmetalls entspricht.

Der Silberkurs ist demnach sehr vom Papiermarkt abhängig. Auch werden dort mehr Silberunzen gehandelt, als tatsächlich zur Verfügung stehen. Dies muss man als Investor stets im Hinterkopf haben, weshalb physisches Silber vorzuziehen ist.

2. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.