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Silberbarren als Geldanlage: Das sind die Besonderheiten

Die Schuldenkrise hat die Welt nach wie vor fest im Griff, auch in Deutschland und der EU bleiben die Sorgen präsent. In diesem Zusammenhang ist auch das Misstrauen gegen Papiergeld in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und viele Anleger sehen sich nach Alternativen um.

Neben Immobilien spielen dabei vor allem Edelmetalle eine große Rolle. Am beliebtesten ist in der Regel Gold, was sich auch in der Preisentwicklung der letzten Jahre zeigt.

Doch auch der Handel mit dem sogenannten „Gold des kleinen Mannes“ hat zuletzt stark zugenommen: Silber wird als Geldanlage immer beliebter.  Aber die Kursschwankungen bei diesem Edelmetall sind mitunter enorm, weshalb viele Anleger vor Silber zurückschrecken.

Silberbarren als Geldanlage: Sonderregelung bei Besteuerung

Die Besteuerung von Silber ist sowohl international als auch national verschiedenen Regelungen unterworfen. Interessanterweise gibt es auch gravierende Unterschiede zum Gold: Wer Gold als Münzen oder in Barrenform kauft, zahlt in Deutschland keine Mehrwertsteuer.


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Wer jedoch in Silberbarren als Geldanlage investiert, muss den vollen Mehrwertsteuersatz von 19% berappen. Dieser Steuersatz wird auch bei Sammlermünzen aus Silber fällig. Dahingegen sind Silbermünzen zu Anlagezwecken – sogenannte Bullionmünzen – ermäßigt besteuert. Es werden lediglich 7% Mehrwertsteuer erhoben.

Allerdings plant die Bundesregierung, diese ermäßigte Besteuerung abzuschaffen. Zunächst war dies schon für Anfang 2013 geplant, mittlerweile geht man von Anfang 2014 aus. Für Silberbarren als Geldanlage ändert sich diesbezüglich jedoch nichts; weiterhin werden in Deutschland 19% Mehrwertsteuer erhoben.

Besonderheiten müssen beachtet werden

Ungeachtet der Besteuerung sollte man einige weitere Dinge beachten, wenn man Silberbarren als Geldanlage in Erwägung zieht. Zunächst muss Anlegern bewusst sein, dass Silber im Vergleich zu Gold ein völlig anderes Preis-Gewichts-Verhältnis aufweist.

Das heißt: Investiert man einen bestimmten Betrag in Silber, muss man für die Lagerung mehr Platz und ein höheres Gewicht einkalkulieren, als es bei Gold der Fall wäre. Dadurch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn man zur Lagerung beispielsweise ein Bankschließfach wählt.

Da mit Silber keine Zinsen im klassischen Sinne zu erwirtschaften sind, ist ein Anleger auf die Preisentwicklung angewiesen, um solche Kosten tragen zu können und darüber hinaus noch eine Rendite zu erhalten.

Preisentwicklung von Silberbarren ungewiss

Der Silberpreis unterliegt vergleichsweise hohen Kursschwankungen. Es gibt viele Gründe für die Schwankungen. Ein Grund ist beispielsweise der, dass Silber industriell genutzt wird und die Nachfrage aus der Wirtschaft somit einen großen Einfluss auf den Preis hat. Ebenfalls spielt natürlich die Nachfrage von Anlegern eine große Rolle. Und da sind die Experten unterschiedlicher Meinung, was die künftige Entwicklung angeht.

Einerseits wird weiterhin mit einer hohen Nachfrage nach Edelmetallen gerechnet. Andererseits gibt es jedoch auch Stimmen, die ein Ende der Schuldenkrise prophezeien. Wenn das Misstrauen gegen die Papierwährungen und andere Anlageformen nachlässt, könnten Anleger vielfach ihr Silber abstoßen und das Geld anderweitig investieren.

Kurzfristige Spekulationen sind oft riskant und sollten Profis überlassen werden. Wer langfristig investieren möchte, könnte bei Silber dennoch gut aufgehoben sein, wenngleich es keine Garantien geben kann.

12. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.