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Im Überblick: Alternativen zum Silberbarrenverkauf an die Bank

Es kann viele Gründe geben, weshalb man irgendwann in die Situation kommt, Silberbarren verkaufen zu wollen. Manche Menschen erben solche Stücke, andere hatten sie als Anlage gedacht und brauchen nun das Bargeld oder wollen schlicht von einem Kursgewinn profitieren.

Ein Verkauf will jedoch gut überlegt sein, da Edelmetalle als wertbeständige Anlage gelten und gerade Silber auch industriell nachgefragt wird, so dass mit einem stetigen Bedarf zu rechnen ist. Entscheidet man sich zu einem Verkauf, so stellt sich schnell die Frage, welcher Weg einfach, sicher und gewinnbringend ist.

Vielfach führt der erste Gang zur eigenen Hausbank oder zum nächstgelegenen Geldinstitut. Will man Silberbarren an die Bank verkaufen, muss man zunächst eine Filiale finden, die dies auch tut – und das ist keine Selbstverständlichkeit.

Nicht alle Banken kaufen Silberbarren an

Der Handel mit physischem Silber ist für viele Banken vergleichsweise uninteressant geworden. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Zum einen gab es Zeiten, in denen Silber kaum nachgefragt wurde, weshalb dieses Tätigkeitsfeld vielfach nicht fortgeführt wurde.


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Zum anderen bieten sich für Banken bessere Verdienstmöglichkeiten im Bereich von Zertifikaten oder Fonds. Diese können auch auf Rohstoffbasis – also beispielsweise Silber – sein.

Problematisch kann für Banken außerdem die Preisgestaltung sein. Eine Lagerung in jeder kleinen Filiale rechnet sich häufig nicht. Der Transport ist jedoch mit hohen Kosten verbunden. Zudem haben Banken meist ein gut ausgebautes Filialnetz mit vielen persönlichen Betreuern. Diese Nebenkosten sorgen dafür, dass Banken nicht immer den besten Preis bieten können.

Silberbarren an die Bank verkaufen – mögliche Alternativen

Es gibt interessante Alternativen zum Verkauf der Silberbarren an die Bank. Zum einen floriert seit einigen Jahren der Handel mit Edelmetallen bei den bekannten Online-Auktionshäusern. Außerdem ist die Zahl kleiner Edelmetall-Aufkäufer zuletzt stetig gestiegen.

Eine weitere Alternative ist das Angebot über Anzeigen im Internet, in Zeitungen oder in (Fach-)Zeitschriften. Münzhändler sind zwar zumeist logischerweise auf Münzen spezialisiert, handeln mitunter aber auch mit Silberbarren. Um eine Entscheidung zu fällen, ob man Silberbarren an die Bank verkaufen oder einen alternativen Käufer wählen soll, müssen einige Aspekte bedacht werden.

Den richtigen Käufer finden – darauf kommt es an

In jeder Branche gibt es schwarze Schafe und auch bei Suche nach einem Käufer für Silberbarren sollte man stets vorsichtig sein. Natürlich spielt bei einem Verkauf der Preis eine sehr große Rolle. Vielfach lässt sich beobachten, dass ein besserer Preis zu erzielen ist, wenn möglichst wenige Zwischenstationen involviert sind.

Das heißt: Bei einer Einigung zwischen Privatankäufer und Privatverkäufer ist für beide Seiten häufig ein befriedigenderes Ergebnis zu erzielen als bei Kaufvorgängen, an denen noch weitere Akteure mitverdienen wollen. Ein wichtiger Aspekt ist aber auch die Sicherheit und das Vertrauen. Bei einem einfachen Verkaufsvorgang haben Banken dabei sicherlich gegenüber dubiosen Aufkäufern die Nase vorn.

Es kommt also auf die persönlichen Ansprüche des Verkäufers an. Es gilt, den individuell passenden Kompromiss aus einem guten Preis auf der einen Seite und einem kompetenten und vertrauenswürdigen Käufer auf der anderen Seite zu finden.

12. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.