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Silberbarren bei einer Bank kaufen – nicht immer der beste Weg

Sinkt das Vertrauen in die heimische Währung, steigt oft zeitgleich die Nachfrage nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Viele Anleger wollen ihr Vermögen vor einem befürchteten Kollaps des Finanzsystems schützen und setzen auf physische Werte. Neben Immobilien sind Edelmetalle äußerst begehrt.

Wer jedoch gerade erst beginnt, über ein Silber-Investment nachzudenken, steht häufig direkt vor der ersten großen Frage: Wo kauft man Silberbarren?

Silberbarren bei der Bank zu kaufen ist nicht immer möglich und auch nicht immer der finanziell sinnvollste Weg.

Silberbarren-Kauf: Nicht alle Banken bieten das Edelmetall an

Zunächst sei darauf hinweisen, dass eine Investition in Silber nicht zwangsläufig mit dem Kauf physischer Barren oder Münzen zusammenhängen muss. Es gibt auch die Möglichkeit, beispielsweise in Silber-Fonds oder Silber-Zertifikate zu investieren. Von einem möglichen Wertzuwachs des Edelmetalls kann man auch dabei profitieren.


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Viele Menschen wollen das begehrte Edelmetall jedoch in seiner physischen Form besitzen.

Wenn es nun gilt, den richtigen Verkäufer von Silberbarren zu finden, denken die meisten Anleger zuerst an Banken. Es kann jedoch passieren, dass die eigene Hausbank gar keine Silberbarren im Angebot hat.

Der Grund dafür: Silber wurde in der Vergangenheit zeitweise kaum nachgefragt. Daraufhin zogen sich einige Geldhäuser aus diesem Bereich zurück. Mit etwas Mühe findet sich in der Nähe jedoch meist eine Bank, bei der man Silberbarren kaufen kann. Hierbei sollten zunächst aber einige Vor- und Nachteile abgewogen werden.

Silberbarren bei einer Bank kaufen: die Nachteile

Bei einem Ankauf steht meist der Preis im Vordergrund. Und hier sind Banken nicht immer konkurrenzlos. Vielfach sind die Kaufnebenkosten vergleichsweise hoch. Hinzu kommt, dass einige Banken nur an die eigenen Kunden verkaufen. Somit wird der Silberbarren-Kauf bei einer Bank manchmal an die Bedingung geknüpft, dort ein Konto zu eröffnen.

Für manche Anleger kann zudem interessant sein, dass ein anonymer Kauf von Silberbarren häufig nicht möglich ist. Dies kann vor allem für jene Menschen ein Argument sein, die ein Edelmetallverbot befürchten.

Diese Sorge hat sich mittlerweile sogar zu einem Geschäftsmodell entwickelt, wie die FAZ berichtete. Europäer lagern ihre Edelmetalle mitunter nach Asien aus, um es vor dem Zugriff westlicher Regierungen zu schützen.

Vorteile bei einem Silberbarren-Kauf bei einer Bank

Auch wenn der Kauf von Silberbarren bei einer Bank durchaus Nachteile haben kann, so sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Zum einen ergibt sich vielfach die Möglichkeit, gekaufte Silberbarren direkt in einem Schließfach der Bank aufzubewahren, wenn man sie nicht zu Hause lagern möchte.

Zudem kann eine Bank auch Silber zurückkaufen, falls man das Investment beenden möchte. Somit hätte man einen einzigen Ansprechpartner für alle Belange.

Ein wichtiger Punkt darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden: Edelmetallhandel ist immer noch eine Sache des Vertrauens. Empfindet man die eigene Bank also als vertrauensvollen Geschäftspartner, kann und sollte dies bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

12. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.