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Silberbarren oder Münzen? So investiert man richtig in Edelmetalle

Hat man sich entschlossen, Silber zu kaufen, trennen einen nur noch wenige Fragen vom ersten Eigentum. Neben der Suche nach einem vertrauensvollen Edelmetallhändler sollte man sich auch im Klaren sein, ob man Silberbarren oder Silbermünzen kaufen möchte.

Silberbarren: Vorteile

Die häufigsten Silberbarrengrößen sind 100 Gramm, 250 Gramm, 500 Gramm, 1 Kilo, 5 Kilo und 1.000 Unzen (31,103 kg). Abgesehen von dem 30-Kilo-Barren sind die einzelnen Stücke auch gut transportierbar.

Besonders vorteilhaft ist aber die Möglichkeit, sie stapeln zu können. Sie nehmen nicht viel Platz weg, passen gut aufeinander und sind auch transportabel – bis zu einer gewissen Größenordnung.

Die Aufbewahrung ist kinderleicht. Selbst wenn das Edelmetall anlaufen sollten, entsteht grundsätzlich kein Wertverlust. Außerdem gibt es eine eindeutige Seriennummer und ein Gießerzeichen auf dem Barren, mit dem man den Ursprung feststellen kann. Einige Haftpflichtversicherungen bevorzugen deshalb Barren.


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Darüber hinaus sind sie weltweit handelbar und können überall gegen Papiergeld eingetauscht werden.

Silberbarren: Nachteile

Silberbarren haben eine höhere Mehrwertsteuer als Münzen. Während man bei Münzen nur 7% zahlt, gehen beim Barren ganze 19% an den Staat. Dazu kommt es häufig vor, dass man bei kleinen Barren höhere Aufschläge bezahlen muss und somit noch weniger Silber für sein Geld bekommt.

Durch den hohen Steuerunterschied sinkt auch der Rückkaufswert der Barren, zumindest der Teil, den man letztlich ausbezahlt bekommt. Wer etwas Schönes zum Anschauen sucht, wird wohl auch enttäuscht werden. Im Gegensatz zu Silbermünzen sehen Silberbarren eher langweilig aus.

Silbermünzen

Silbermünzen haben nur 7% Mehrwertsteuer und können in beliebigen Einheiten gekauft werden. Üblicherweise gibt es eine „Tube“ zu kaufen, also eine Plastikröhre, in der 20 bzw. 25 Stück enthalten sind.

Sollte es etwas mehr sein, bekommt man eine komplette Kiste direkt von der Münzprägestätte mit beispielsweise 25 Tubes. Auch Münzen haben einheitliche Prägungen, können aus verschiedenen Ländern kommen und machen optisch im Gegensatz zu Silberbarren deutlich mehr her.

Einzelne Münzen kann man einfach transportieren und sie sind als Krisenvorsorge deshalb besser geeignet.

Silberbarren oder Münzen?

Der Steuervorteil liegt eindeutig auf Seiten der Münzen. Dazu bekommen die Münzen in Krisenzeiten einen weiteren Pluspunkt: Für eine Silbermünze kann man kurz zum Bauern oder Bäcker gehen und Lebensmittel kaufen. Mit einem Kilobarren hingegen lassen sich alltägliche Gegenstände schlechter bezahlen oder tauschen.

In Silberbarren zu investieren macht bei größeren Mengen durchaus Sinn. Jedoch sollte man diese dann in der Schweiz kaufen und lagern lassen. Nur dann muss man als Deutscher nämlich keine Mehrwertsteuer bezahlen. Wenn man sie jedoch ins Inland schaffen möchte, fällt die Steuer an. Deshalb ist es wichtig, die Silberbarren auch wieder in der Schweiz zu verkaufen.

Als Spekulationsobjekt sind in der Schweiz gelagerte Barren also interessant. Für die Krisenvorsorge zu Hause empfiehlt es sich hingegen, Münzen zu bevorzugen. Eine Ausnahme gibt es bei der Prägung: sogenannte Münzbarren. Das sind zum Beispiel 1-Kilo-Barren, die eine Münzprägung tragen.

Diese gibt es unter anderem von „Cook Islands“. Die Prägestätte liegt jedoch nicht, wie man meinem möchte, in der Südsee. Diese Münzbarren werden im Norden Münchens geprägt.

8. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.