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Silberbarren Preisentwicklung – Industriemetall als Krisenvorsorge

Die Preisentwicklung der Edelmetalle ist immer ein heißes Eisen. Während die Privatanleger ihre Kaufkraft erhalten wollen und einen Teil ihres Depots in physische Edelmetalle investieren, versuchen die Notenbanken, die Preise niedrig zu halten.

Der Goldpreis ist die Messlatte der Zentralbanken. Silber läuft mit Gold sehr identisch in den Kursen und ist dazu noch ein Industriemetall.

Historischer Silberpreis

Blickt man in die Vergangenheit, so gibt es einen Zeitpunkt im Jahr 1980, der Silber bis heute nachhängt. Damals führte eine Spekulation der Gebrüder Hunt dazu, dass der Silberpreis kurzzeitig bis zu 52 $ nach oben gepeitscht wurde. Genauso schnell wie der Anstieg vonstatten ging, erfolgte auch der Crash danach.

Seitdem hat es Silber nicht mehr geschafft, diese Hürde zu nehmen. Am 25. April 2011 baute Silber ein Zwischenhoch aus bei knapp 50 $. Es wurde dann aber innerhalb zwei Wochen wieder auf 33 $ heruntergedrückt.

Preismanipulation wird geduldet

Es werden immer mehr Stimmen laut, die zahlreiche Beweise für eine Manipulation der Edelmetallpreise gesammelt haben. Das führt sogar so weit, dass in Charts analysiert wurde, zu welchen Uhrzeiten besonders häufig der Preis gedrückt wird.


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Als Privatanleger muss man in diesen Zeit kopfschüttelnd zuschauen, weil die teilweise offensichtliche Manipulation in den USA anscheinend legitimiert wird. Von Zeit zu Zeit gibt es Untersuchungen, die jedoch bisher im Sande verlaufen sind.

Der Haken dabei ist, dass Gold und Silber nicht nur physisch gehandelt werden. Mit ausreichend Geld kann man mit Puts (Wertpapiere, die auf sinkende Kurse setzen) an der COMEX (Rohstoffbörse) schnell den Preis nach unten drücken.

Besonders der Silbermarkt ist hier sehr volatil und schwankt teilweise im Minutentakt extrem und vor allem fundamental unbegründet.

Chartanalyse Silberpreis

Von den Hochs um die 50 $ sind wir aktuell noch weit entfernt. Ein starker Unterstützungsbereich liegt um die 26 $. Für Investoren mit harten Nerven sind Kursrutsche bis zu diesem Niveau kein Weltuntergang, sondern günstige Gelegenheiten zum Nachkaufen.

Viele Kleinanleger, die Silbermünzen oder Silberbarren als Kapitalerhalt gekauft haben, werden so aber häufig aus dem Markt gedrängt.

Langfristige Prognose

Aus heutiger Sicht Anfang 2013 wird von Experten die nächste Silberhausse Ende 2013 bis 2015 erwartet. Auf genaue Kursziele legen sich zwar einige fest, diese Zahlen können aber nicht als seriös oder aussagekräftig angesehen werden.

Bei einem sind sich aber die meisten einig: Eine Silberunze wird in wenigen Jahren dreistellige Dollarbeträge kosten. Insofern ist vom aktuellen Stand eine Verdreifachung mindestens zu erwarten.

Silberbarren: Preisentwicklung

Durch die manipulierten Märkte bei gleichzeitig immer höherer Staatsverschuldung und der Geldschöpfung der Notenbanken ist eine präzise Silberbarren-Preisentwicklung schwer vorherzusagen. Wer mit Silberbarren spekulieren möchte, sollte dies am besten in der Schweiz tun.

Grundsätzlich ist es eine gute Idee, einige Prozent des Eigenkapitals in Edelmetalle investieren. Silberbarren werden im Gegensatz zu Aktien nie wertlos sein. Vor allem, weil Silber nicht nur historisch ein Zahlungsmittel, sondern auch aktuell ein Industriemetall ist und verbraucht wird.

Anders dagegen Gold – das bleibt erhalten und alles bisher geförderte Gold existiert noch in Form von Schmuck oder Münzen bzw. Barren.

Derzeit ist das Verhältnis vom Silberpreis zum Goldpreis entsprechend vorteilhaft für das Silber, so dass mittelfristig Silber noch mehr Kurspotenzial hat als Gold.

8. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.