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Silbermünzen kaufen: Das muss berücksichtigt werden

Silber ist vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine attraktive Anlage.

Schließlich hat das Edelmetall einen gewissen Eigenwert und schützt vor Inflation, also Wertverlust des Geldes.

Der Kauf von Silber in kleinen Mengen

Anleger können in Silber investieren, indem sie Wertpapiere erwerben. Sie können aber auch Silbermünzen, -barren oder Silberschmuck kaufen – und zwar bei Banken, Edelmetall- und Münzhändlern.

Zudem gibt es Onlinehändler, bei denen man Silbermünzen mit einem Klick kaufen kann.

Silbermünzen sind Geldstücke, deren Silbergehalt mindestens 50% der Gesamtmasse, des sogenannten Raugewichts, beträgt. Der Vorteil gegenüber Silberbarren ist, dass der Investor beim Münzkauf Silber in kleinen Mengen erwerben kann.

Dabei müssen Silberkäufer den Händlern jedoch ein Aufgeld zahlen, das meist bei 3 oder 4% liegt.


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Lagert der Anleger die Münzen daraufhin in einem Schließfach der Bank ein, muss er mit Miet- und Versicherungskosten rechnen. Das ist meist dann der Fall, wenn der Wert der Münzen die Versicherungsgrenze in der Hausratversicherung übersteigt.

Wenn Sie Silbermünzen kaufen, fallen Steuern an

Auf den Silberkauf fällt ein verringerter Mehrwertsteuersatz von 7% an. Die Bundesregierung hebt diesen Satz allerdings zum 1. Januar 2014 auf die regulären 19% an und passt die Regelung so dem europäischen Recht an.

Gewinne aus dem Silberkauf sind von der Abgeltungssteuer befreit, solange zwischen Kauf und Verkauf des Edelmetalls mindestens ein Jahr liegt.

Silbermünzen kaufen mit unterschiedlichen Motiven

Es gibt Silbermünzen mit den unterschiedlichsten Motiven. Sie reichen vom amerikanischen Dollar über den südafrikanischen Rand bis zum österreichischen Schilling.

Auch Tiermotive sind zu finden – zum Beispiel vom australischen Vogel Kookaburra oder dem kanadischen Elch.

Manche Münzen machen Werbung für Länder wie zum Beispiel Australien oder die Tuvalu-Inseln. Wieder andere sind Gedenkmünzen, wie zum Beispiel die zum 20jährigen Jubiläum der deutschen Einheit.

Silberfixing am Londoner Bullion Markt

Der wichtigste außerbörsliche Handelsplatz für physisches Silber ist dabei der London Bullion Markt, an dem seit 1897 einmal pro Tag der Silberpreis fixiert wird.

Das geschieht in einer Telefonkonferenz von Vertretern dreier Banken: des kanadischen Geldhauses Scotiabank, der britischen Bank HSBC und der Deutschen Bank.

Sie vergleichen Angebot und Nachfrage zu einem bestimmten Preis und passen diesen solange an, bis die angebotene Silbermenge der nachgefragten entspricht. Sogenannte Clearinghäuser bündeln dann die Aufträge und sorgen für die Abwicklung der Transaktionen.

Der daraus resultierende Kurs dient als weltweite Richtlinie für Silberhändler.

Silbermünzen kaufen: Der Preis hat sich seit 2000 versechsfacht

Dass immer mehr Anleger Silbermünzen kaufen oder Silber in anderer Form erwerben, sieht man am Preis des Edelmetalls: In den vergangenen 10 Jahren hat er sich versechsfacht und lag Anfang 2013 bei rund 30 $.

Analysten rechnen mit einem weiteren Preisanstieg in den Jahren 2013 und 2014.

20. Februar 2013

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Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.