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Sind die Ultra-Reichen auch Ihre Zielgruppe?

Sie haben schon mit vielen verschiedenen Interessenten und Kunden zusammengearbeitet und an verschiedene Gruppen Immobilien verkauft. Wie steht es mit den Ultra-Reichen? „Wer soll das sein?“, werden Sie sich vielleicht fragen.

Der Markt für die sehr reichen Kapitalanleger wächst. Und diese Zielgruppe, die auch in Immobilien investiert, ist verschiedenen Analysehäusern einen eigenen Bericht wert.

Vielleicht arbeiten Sie schon mit dieser Zielgruppe zusammen. Vielleicht haben Sie Immobilien, die für diese Zielgruppe interessant sein können.

Es lohnt sich, mehr über die aktuellen Entwicklungen und die Ziele der Ultra-Reichen zu erfahren.

Wen würden Sie als „ultra-reich“ einstufen?

Im sog. Candy GPS Report, also dem Report für den Global Prime Sektor, dem weltweit obersten Marktsegment, gelten als ultra-reich alle Käufer von Immobilien, die mehr als 30 Mio. US-$ als Netto-Anlagevermögen angelegt haben.

Diese Gruppe wird als die „Ultra-high-net-worth-individuals“ (UHNWIs), also die „Ultra-Hohen-Netto-Wert-Individualisten“ bezeichnet. (Der Anglizismus hört sich etwas gefälliger an, als die deutsche sperrige Übersetzung.)

Was glauben Sie: Wie groß ist diese Gruppe?

Das Beratungshaus Capgemini veröffentlicht jährlich einen Vermögensbericht, den „World Wealth Report“. Für das Jahr 2011 werden ca. 11. Mio. Menschen in der Gruppe der UHNWIs mit einem Netto-Anlagevermögen von mehr als 30 Mio. US-$ dieser Gruppe zugeordnet.

Diese Gruppe hält das unglaubliche Vermögen von 43,2 Billionen US-$ (in amerikanischer Schreibweise 43,2 trillions US-$).

Was glauben Sie: Wohin wandert dieses Anlagevermögen?

Nicht jede Investition geht in Immobilien. Aber: Es gibt Top-Investitionsstandorte, die bei dieser Investmentgruppe besonders beliebt sind. Und das nicht nur als Urlaubsorte, sondern auch als Investitionsziele für Immobilien.

Die TOP-Standorte für Luxusimmobilien

Der Candy GPS Report – erstellt in Zusammenarbeit zwischen Candy & Candy, Savills World Research und Deutsche Asset & Wealth Management – hat die Top-20 Freizeitregionen ermittelt, in denen die Ultra-Reichen weiteren Grundbesitz erwerben.

Die Rangliste:

  1. Cote d’Azur, Frankreich
  2. Costa Smeralda, Sardinien, Italien

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  4. St. Bart, Karibik
  5. Aspen, Rocky Mountains, USA
  6. Monaco
  7. Barbados, Karibik
  8. St. Moritz, Schweiz
  9. Seychellen, Indischer Ozean
  10. Malediven, Indischer Ozean
  11. Comer See, Italien

Unter den TOP-20-Regionen sind in Europa ferner genannt: Verbier und Gstaad (Schweiz), Venedig (Italien) sowie Courchevel (Frankreich).

Die durchschnittlichen Preise, die in den Reports für eine Luxusimmobilie (in diesem Fall als Immobilie mit 5 Schlafplätzen angegeben) genannt werden, reichen von

  • 28,5 Mio. US-$ an der Cote d’Azur
  • 24 Mio. US-$ in Monaco
  • 23 Mio. US-$ in Barbados
  • bis 8 Mio. US-$ in St. Moritz und 5 Mio. US-$ in Venedig.

Interessant sind die folgenden Trends:

  • Die Gruppe der UNHWIs wächst jährlich um durchschnittlich 10%
  • Bislang als regional eingestufte Luxusimmobilien-Standorte werden zunehmend internationaler. In diesem Zusammenhang wird auch Sylt als einziger deutscher Standort genannt.
  • Käufergruppen aus Russland, China, dem Nahen Osten und Afrika investieren weltweit.
  • Käufergruppen aus den USA und Südamerika bleiben mit ihren Investments häufig innerhalb der „Americas“.
  • Stark steigende Preise in den internationalen Metropolen färben zusehends auf die Luxus-Standorte ab.

Das Marktsegment wächst und rückt vielleicht auch an Ihren Standort heran.

„Die gestiegene Zahl von UHNWI hat die Nachfrage nach Zweitwohnsitzen des Spitzensegments in exklusiven Ferienregionen in aller Welt gespeist“, sagt Nick Candy, CEO von Candy & Candy.

„Ebenso wie die Immobilienpreise in den Weltmetropolen in den letzten Jahren exponentiell gestiegen sind, erwarten wir ein solches Wachstum auch für Immobilien in den luxuriösesten Ferienregionen, in denen die Superreichen der Welt zusätzliche Wohnsitze kaufen.“

Es ist etwas abgehoben, über dieses Marktsegment zu sprechen, das viele von uns nur aus den Klatschblättern kennen. Aber Sie sehen, dass sich die Beratungshäuser mit diesem Marktsegment professionell befassen.

Und wer von Ihnen Zugang zu diesen Immobilien-Standorten hat, hat demnächst vielleicht auch mit einem UHNWI zu tun.

15. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.