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Singapur: Zufriedenstellende Zinsen im Fernen Osten

Der Stadtstaat Singapur ist im Hinblick auf die Fläche der kleinste Staat Asiens. Er gehört mit seinen etwa 5,4 Mio. Einwohnern zum Commonwealth of Nations und ist neben Hong Kong einer der wichtigsten Finanzplätze des Kontinents.

Allgemein gilt Singapur als finanzstarkes und innovatives Land. Vor allem der Bankensektor ist bemerkenswert, der allerdings durch multinationale Banken wie die Citibank, American Express Bank oder die Bank of China dominiert wird. Auch Chiphersteller wie Wacker-Chemie oder Globalfoundries sind in diesem Land stark vertreten. Unter steuerlichen Aspekten wird Singapur als unternehmer- und anlegerfreundlich eingestuft.

Zumindest aus europäischer Sicht sind Singapur Staatsanleihen aktuell besonders erfreulich für Anleger. Während beispielsweise deutsche Bundesanleihen derzeit meist eine Nettorendite von unter Null aufweisen, lassen sich mit den Bonds aus Fernost immer noch knapp 2% erwirtschaften.


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Singapur Staatsanleihen – ein Beispiel

Ein Beispiel für eine Singapur Staatsanleihe ist die Singapur Republik-Anleihe. Als Emittent tritt der Stadtstaat selbst auf. Herausgegeben wurde die Anleihe am 01.03.2007 und weist eine Laufzeit bis zum 01.03.2027 auf. Das Emissionsvolumen belief sich auf bis zu 4,50 Mrd. Singapur-Dollar (1 SGD = 0,655 €).

Der Kupon der Singapur Republik-Anleihe weist einen Prozentsatz von 3,50% auf. Die nächste Auszahlung findet am 01.03.2017 statt. Der Kurs des Titels beträgt derzeit 116,13, was bis zum Ende der Laufzeit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von etwa 1,73% entspricht.

Risiken von Singapur Staatsanleihen

Wie bei allen Wertpapieren ob in Form von Aktien oder Anleihen besteht auch bei Singapur Staatsanleihen ein Ausfallrisiko. Das zuletzt von der Ratingagentur Moody’s am 2007 erstellte Rating für die Anleihe lautet Aaa. Damit wird sie als Investment-würdig mit hoher Sicherheit eingeschätzt.

Fundamental betrachtet weist Singapur gesunde Finanzen auf. Zwei Staatsfonds des Landes verwalten mehr als 250 Mrd. €. Seit Jahren verbucht der Stadtstaat einen Überschuss in der Leistungsbilanz.

Neben dem Investmentrisiko besteht für Anleger aus der Euro-Zone auch ein Währungsrisiko. Aber auch dies ist überschaubar. Denn angesichts der Finanzkrisen in den USA und Europa dürfte der Singapur-Dollar weiter an Stärke gewinnen.

Auch bei Singapur Anleihen gilt: Augen auf bei den Kosten

Wer ein Anleihe-Depot bei seiner Bank eröffnen möchte, sollte selbstverständlich auch auf die Kosten achten. Die Gebühren für das Führen eines Anleihe-Depots gibt es bei einigen Anbietern kostenlos.

Allerdings fallen bei jedem Kauf oder Verkauf Transaktionskosten an, die sich als Renditekiller erweisen können. So kann im Einzelfall ein Kostenanteil von bis zu 0,5% anfallen, der die effektive Rendite empfindlich schmälert.

Derzeit bieten Singapur Anleihen mit einer jährlichen effektiven Verzinsung von knapp 2% eine gute Alternative zu europäischen Bonds. Auch, was das Ausfall- oder das Währungsrisiko angeht, sind sie durchaus konkurrenzfähig.

27. September 2016

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.