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Size Effekt Erklärung: Großer Effekt mit kleineren Firmen

Der Size Effekt nutzt die unterschiedliche Dynamik verschiedener Märkte.

Anstatt rein auf die üblichen großen, marktbreiten Aktien-Indizes zu setzen, wird in Indizes investiert, die sich nach der Größe, der darin enthaltenen Unternehmen unterscheiden.

Size Effekt Erklärung: Size-Strategie kann helfen

Ein Investment in passive Indexfonds mit ETFs bietet die Möglichkeit, auf relativ einfache Art und Weise Effizienz mit Sicherheit und Renditechancen zu verbinden.

Voraussetzung dafür ist ein Portfolio, das möglichst breit diversifiziert mit unterschiedlichen, nicht korrelierenden Assetklassen zusammengestellt ist.

Die verschiedenen Märkte bzw. die entsprechenden Indizes lassen sich mit ETFs eins zu eins abbilden.

Neben den klassischen großen und marktbreiten Aktien-Indizes wie Stoxx, DAX oder MSCI bieten sich in der Regel zahlreiche Branchen, Länder und Sektoren.

Size-Strategie: Diversifizierung innerhalb der Assetklasse Aktien

Eine bislang eher wenig genutzte Möglichkeit der Streuung findet sich innerhalb der Assetklasse Aktien selbst:

Size-Indizes, die sich nach der Größe der in ihnen enthaltenen Unternehmen gliedern..

  • Large Cap-Indizes mit umsatzstarken Aktien großer Unternehmen (Blue-Chips)
  • Mid Cap-Indizes für Aktiengesellschaften mit mittlerer Börsenkapitalisierung

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  • Small Cap-Indizes mit kleineren Firmen.

Mehr zum Thema: Small Cap oder Mid Cap – Was ist der Unterschied?

Das Standardkriterium für die Größe ist die Marktkapitalisierung der Firmen.

Sie entscheidet, ob es sich um ein Large Cap-Unternehmen oder ein Small Cap-Unternehmen handelt.

Während beispielsweise im EuroStoxx Universum das größte Unternehmen eine Marktkapitalisierung von knapp 90 Mrd. € hat, liegt die Marktkapitalisierung im EuroStoxx Small-Index nicht über 3 Mrd. €.

Size Effekt Erklärung:  Unterschiedliche Dynamik

Die Untergliederung in Size-Indizes ist die Antwort darauf, dass große, etablierte Aktiengesellschaften einer anderen Marktdynamik unterliegen als kleinere.

Bei kleineren Unternehmen, also Small Caps, gehen die Märkte in der Regel von einem dynamischeren Wachstum aus.

Das zeigt sich beispielsweise in einem durchschnittlich höheren Kurs-Gewinn-Verhältnis der Small Caps im Vergleich zu Titeln im Mid- oder Large Cap-Index.

Large Caps wiederum überzeugen als größere Unternehmen mit einem durchschnittlich geringeren Preis-Buchwert-Verhältnis.

Rückblickend konnten Mid- und Small Cap-Indizes im Vergleich zu den Blue Chip-Indizes oft eine deutliche Outperformance erzielen.

Dies zeigte sich gerade in Phasen konjunktureller Erholung.

So legte der EuroStoxx Small nach dem dramatischen Absturz von minus 47,70% im Krisenjahr 2008 um ganze 43,07% zu. 2010 betrug das Plus immer noch 12,53%.

Nicht ganz so ausgeprägt war die Entwicklung beim EuroStoxx Mid.

Anders hingegen das Bild beim Stoxx Large:

Nach dem vergleichbaren Absturz von 46,28% betrug die anschließende Erholung lediglich 21,28 Prozent, gefolgt von minus 2,05% im Jahr darauf. Dieser Verlauf war ähnlich dem des EuroStoxx50.

Unterschiede gewinnbringend umsetzen

Die unterschiedliche Dynamik verschiedener Märkte kann sich der Anleger mit der Size-Strategie zunutze machen.

Mehr zum Thema: Small Caps versus Large Caps: Den Size-Effekt nutzen

Dabei kommt es aber auch darauf an, einige Details zu verstehen.

Zum Beispiel, was es mit dem Small-Cap-Effekt auf sich hat, der höhere Renditen bringt oder auch wo die Nachteile von Small-Caps im Vergleich zu Large-Caps liegen.

4. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.