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Skonto berechnen: Wenn sich Schnelligkeit auszahlt

Bezahlt ein Kunde die Rechnung innerhalb eines festgelegten Zeitraumes, so kann der Rechnungssteller auf den Zahlbetrag einen Skonto berechnen. Dieser Nachlass wird meist als Prozentsatz auf den Gesamtbetrag angelegt.

Bei der Ausstellung einer Rechnung ist es üblich, einen Zeitraum anzugeben, in welchem der fällige Betrag dem Rechnungssteller zugehen muss – beispielsweise 30 Tage. Die Skonto-Frist liegt meist deutlich darunter.

So könnte ein Betrieb Skonto auf den Gesamtbetrag berechnen, wenn der Zahlungseingang sofort oder innerhalb einer Woche erfolgt. Der Kunde „muss“ in diesem Falle nicht in der Skonto-Frist zahlen, er „kann“ es aber, um den Bonus einzustreichen. Hiervon profitieren dann meist beide Parteien: Der Auftraggeber spart Kosten ein und das Unternehmen erwirkt einen frühzeitigen Zahlungseingang.

Skonto berechnen: Häufige Probleme

Oft kommt es zu Missverständnissen, wenn es darum geht das Skonto zu berechnen. Missetäter sind in diesen Fällen meist schwammige Formulierungen im Zuge der Rechnungsstellung.


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Diese Probleme beziehen sich zumeist auf die Höhe des Skonto-Satzes (bei Formulierungen wie „Skonto in üblicher Höhe“ oder schlicht „abzüglich Skonto“) oder entstehen durch Unklarheiten bezüglich der Skonto-Frist („3% Skonto bei Zahlung binnen angemessener Frist“).

Für den Kunden ist es daher wichtig im Zuge des Vertragsabschlusses einen klaren Rahmen zu legen sowie die Vereinbarung des Skonto im Detail abzusprechen und festzusetzen.

Maßgebend für die fristgerechte Zahlung ist im Übrigen nicht der Abgang des Betrags auf dem Konto des Kunden, sondern der Eingang des Betrags auf dem Konto des Empfängers.

Will man sich das Skonto also auf den Zahlbetrag berechnen lassen, sollte man den möglichen Verzug der Transaktion mit einplanen und sich gegebenenfalls den Eingang seitens des Unternehmens bestätigen lassen.

Die Berechnung von Skonto im Beispiel

Bestehen bezüglich der Frist und der Höhe des Skonto keine Unklarheiten mehr, lässt es sich kinderleicht berechnen.

Ein Beispiel: Herr Maier hat beim Sanitärbetrieb Keramikexpert eine Renovierung seines Badezimmers beauftragt. Die Firma unterbreitet ihm ein Angebot in Höhe von 10.000 € und offeriert 3% Skonto bei Zahlung binnen einer Woche.

Wie viel muss Herr Maier demnach insgesamt zahlen, wenn er das Skonto wahrnimmt? 10.000 € stellen 100% der Rechnungssumme dar. Beim Abzug von 3% Skonto sind demnach 97% des Gesamtbetrages fällig. Der Einfachheit halber sollte man den Prozentsatz dezimal umrechnen (97:100 = 0,97), da man ihn dann mit dem Gesamtbetrag einfach multiplizieren kann.

Die Rechnung: 0,97 * 10.000 = 9.700 €

Herr Maier spart in diesem Fall also 300 € ein, weil er seine Rechnung umgehend begleicht. Hier zeigt sich einmal mehr: Zeit ist Geld, ganz besonders beim Skonto.

4. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.