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Small Cap oder Mid Cap – Was ist der Unterschied?

Nebenwerte, Small Caps, Mid Caps – Manchmal schwirren die Begriffe nur so in der Fachpresse. Also:

Was sind eigentlich Small Caps oder Mid Caps? Und warum sollte ich in diese investieren? Wir haben die Experten gefragt. Hier eine Übersicht für alle Anleger, die mehr über Nebenwerte wissen wollen.

Small / Mid Cap? Wo sind die Unterschiede?

Als Nebenwert (engl. Small Cap, Mid Cap) bezeichnet man in der Regel alle Unternehmen, die nicht dem deutschen Leitindex DAX oder anderen internationalen Leitindizes angehören.

Dies liegt vor allem in einem geringeren Börsenwert oder aber in niedrigen Börsenumsätzen begründet.

Darüber hinaus werden auch alle börsennotierten mittelständischen Unternehmen, die keinem Index zugeordnet sind, als Nebenwerte bezeichnet. Eine genaue Definition für die Größe gibt es allerdings nicht.

Die englische Bezeichnung Small Cap oder Mid Cap wird auch herangezogen, um eine weitere Größeneinteilung bei den Nebenwerten vorzunehmen.


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Die einfachste und auch schärfste Trennung erfolgt dabei über die Aktienindizes, die die Gliederung nach Börsenwert und Börsenumsatz so aktuell wie möglich wiedergeben.

Beispiel: Deutsche Aktienindizes

  • Standardwerte = DAX
  • Nebenwerte, Mid Cap = MDAX
  • Nebenwerte, Small Cap = SDAX, TecDAX
  • Nebenwerte ohne Indexzuordnung

Warum in Small Caps oder Mid Caps investieren?

Einer der Gründe, warum die Investoren mit Small und Mid Caps in der Vergangenheit bessere Renditen erzielten als mit einem Investment in Standardwerte, liegt in einer höheren Unterbewertung der mittelständischen Unternehmen begründet.

Da sich die Nebenwerte nicht im Fokus von Banken und Anlegern befinden, ist oftmals mit einer Informationsineffizienz zu rechnen. Im Klartext:

Die Unternehmensinformationen werden vom Markt nicht sofort verarbeitet. Beim Ausgleich dieser Ineffizienz ergeben sich somit deutliche Kurspotenziale.

Potenziale, die von den auf Small Caps und Mid Caps spezialisierten Analysten schneller entdeckt werden können. Denn Nebenwerte sind weitaus überschaubarer als Großkonzerne und damit auch leichter und genauer einzuschätzen.

Zudem kann hier ein höherer Zugang zum Management beobachtet werden, das gleichzeitig in der Regel ein langfristiges Interesse an der Unternehmensentwicklung hat. Somit lassen sich auch in Krisenzeiten immer wieder interessante Investments im Nebenwerte-Segment finden und Gewinne erzielen.

10. Juli 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.