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Trendbestimmung – leicht gemacht: So funktioniert’s

Eines hat sich in den vielen Jahren, in denen ich mich mit der Börse beschäftige, für mich klar herauskristallisiert:

Man sollte sich nie gegen den Markt stellen.

Gerade für langfristig orientierte Anleger kann es teuer werden, sich gegen den übergeordneten Trend zu stellen.

Einfacher und lukrativer ist es, in Richtung des vorherrschenden Trends zu handeln.

Mehr dazu: Folgen Sie dem Trend

Trendbestimmung mit der 200-Tage-Linie

Dazu ist es zunächst einmal notwendig, die Trendrichtung an den Aktienmärkten zu bestimmen. Möglichkeiten dazu gibt es viele. Eine davon – vielleicht die gebräuchlichste – ist die Trendbestimmung mit Hilfe der 200-Tage-Linie.

Diese Linie ergibt sich aus dem Durchschnitt der Kurse – in der Regel der Schlusskurse – der letzten 200 Handelstage.

Gefahr von Fehlsignalen

Bewegt sich der Kurs über der Linie, liegt ein Aufwärtstrend vor. Liegt der Kurs darunter, zeigt der Trend nach unten.

Die 200-Tage-Linie, die von vielen Börsianern beobachtet wird, zeigt die langfristige Trendrichtung meist gut an.


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Sie hat aber einen Nachteil. Bewegt sich der Kurs in der Nähe des Gleitenden Durchschnitts, kann es zu häufigen Ein- und Ausstiegssignalen kommen. Unter Umständen auch zu Fehlsignalen wie beim DAX am 7. Mai 2010.

Diesem Problem kann man begegnen, indem man ein Verkaufssignal nur dann umsetzt, wenn die gesamte Tagesspanne unter der 200-Tage-Linie liegt.

Der zwischenzeitliche Rutsch des DAX unter die Durchschnittslinie am 7. Mai hätte dann kein Verkaufssignal generiert.

Der Schlusskurs lag zwar unter der Linie, nicht aber der gesamte Balken dieses Handelstages. Wie Sie vielleicht noch wissen, kam es in den darauffolgenden Tagen zu einer kräftigen Kurserholung.

Trendbestimmung mit „2 Gleitenden Durchschnitten“

Ich möchte Ihnen heute noch eine andere Methode vorstellen, die ich zur Trendbestimmung anwende, nämlich eine Kombination von „2 Gleitenden Durchschnitten“. Dabei verwende ich Wochencharts.

Jeder Balken im Chart stellt also die Handelsspanne einer Woche dar.

Hier blende ich nun 2 exponentielle Gleitende Durchschnitte ein, einen kürzeren über 13 Wochen sowie einen längerfristigen über 34 Wochen.

Liegt der kürzere über dem längeren Durchschnitt, liegt ein Aufwärtstrend vor, im umgekehrten Fall ein Abwärtstrend.

Langfristige Trends werden gut angezeigt

Der Vorteil dieser Methode: Es gibt nur wenige Signale, langfristige Trendbewegungen werden sehr schön angezeigt. Damit eignet sich diese Vorgehensweise besonders gut für langfristig orientierte Anleger.

Ich möchte Ihnen dies am Beispiel des amerikanischen Aktienindex Standard & Poor’s 500 (S&P 500) zeigen.

Nach dem Start der letzten Hausse, die 2003 begann, schnitten sich die beiden Durchschnittslinien Ende Mai 2003 und lieferten somit ein Kaufsignal.

Nur im Juli 2006 fiel der kürzere (die blaue Linie) vorübergehend unter den längeren Durchschnitt (die rote Linie) – allerdings nur für eine Woche.

Abgesehen von diesem Fehlsignal zeigten die beiden Durchschnittslinien den Haussetrend sehr schön an; bis zum Verkaufssignal in der ersten Januarwoche 2008.

Dieses kam noch rechtzeitig, bevor es an den Börsen so richtig krachte.

Sich auf das Wesentliche konzentrieren

Die Methode, die ich Ihnen vorgestellt habe, ist ein einfaches, aber effektives Mittel zur Trendbestimmung.

Sie erleichtert es Ihnen, sich trotz aller Unsicherheiten und kurzfristiger Kursausschläge auf das Wesentliche zu konzentrieren: auf den übergeordneten Trend.

21. Mai 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.