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So entwickeln Sie Ihre eigene DAX-Prognose

Eine Prognose spielt an der Börse oft eine wichtige Rolle. Ob Anleger einem Experten glauben, der zukünftige Kurse prognostiziert oder sich selbst Gedanken machen, welche Werte sich für ein Investment lohnen könnten: die Prognose ist ein ständiger Begleiter. Denn ohne den vorausschauenden Blick wäre eine Investition sinnlos.

Doch wie genau lassen sich Kurse vorhersagen und wie einfach kann die Entwicklung des DAX mit Prognosen bestimmt werden? Es geht dabei nie um absolute Ergebnisse. Niemand hat immer Recht, wenn er sich die Zahlen der Börse anschaut. Vielmehr geht es darum, die meiste Zeit richtig zu liegen.

Von der Vergangenheit in die Zukunft

Bewegungen an den Börsen haben etwas Geschichtliches an sich. Auch sie wiederholen sind in gewissen Abständen, so dass Anleger einen gewissen Rhythmus oder Trend erahnen können. Dazu zählen einfache Chartmuster, die eine vermutliche Richtung vorhersagen, aber auch Trendindikatoren oder Durchschnittslinien.


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Je mehr Indikatoren deutliche Signale in dieselbe Richtung abgeben, desto wahrscheinlicher wird die Handelsidee. Allerdings sollten Investoren ihren Chart weiterhin übersichtlich gestalten. Wer 20 unterschiedliche Linien und Indikatoren in seine Analyse einarbeitet, hat zwar sehr viele Daten für seine Prognose – doch ist weniger manchmal mehr.

Es gilt sich auf eine wenige Signale festzulegen, die in der Vergangenheit nachweislich gut funktioniert haben oder für viele Marktteilnehmer ebenfalls wichtig sind. Ein Beispiel ist hierfür die 200-Tageslinie. Daran orientieren sich viele Investoren und ein Bruch der Linie im Chart deutet oft eine Trendwende an.

Zeit sparen und Experten fragen

Wer als Privatanleger das Wissen von Profis nutzen möchte, sollte sich auch die DAX-Prognosen der Experten ansehen. Oftmals können hier Denkanstöße und auch Handelsidee entstehen, wenn der Investor mit der Prognose übereinstimmt. Natürlich ist das noch keine Garantie, dass die Entwicklung genauso geschehen wird.

Aus diesem Grund sollten auch die Tradingpläne der Experten nur mit kleinem Budget abgebildet werden. Auch wer sich noch so sicher ist, dass eine bestimmte Entwicklung stattfindet, darf auf keinen Fall alles auf keine Karte setzen.

Das ist noch entscheidender, je kürzer der Zeitraum der DAX-Prognose ausfällt. Wer nur wenige Tage oder sogar Stunden vorhersagen möchte, wie die Kurse sich entwickeln, sollte weniger Geld investieren, als wenn es um eine langfristige Prognose geht.

Entwicklung von eigenen DAX-Prognosen

Wenn Anleger sich ihr eigenes Bild von der börslichen Zukunft malen möchten, dürfen sie etwas mehr in die Charttechnik eintauchen. Der Vorteil: Es werden keine Experten mehr benötigt. Die Prognosen können nun selbständig erarbeitet werden. Mit dabei sollten als Werkzeug unbedingt auch Wimpel und Flaggen in der Analyse verwendet werden.

Es verschafft Anlegern nicht nur zusätzliches Wissen. Die fundierte Chartanalyse macht auch Spaß, wenn sie erfolgreich ist und bietet durch bereits vergangene Kurse auch die Möglichkeit, schnell zu überprüfen, ob ein zuverlässiges Signal gefunden wurde oder eben nicht. Hierbei bitte unbedingt ehrlich zu sich selbst sein.

Wenn eine noch so schöne Kombination aus Durchschnittslinien und Indikatoren zeigt, dass sie nicht zum Handeln geeignet ist, gehört diese verworfen. Nur wenn eine Prognose zu etwa 60 % oder öfter stimmt, macht es auch Sinn dieser mit einer Investition zu verfolgen. Für alles andere sollten lieber Demokonten und Spielgeld verwendet werden. So bleibt das Lernen nicht mit Verlusten verbunden.

25. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.