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So erkennen Sie einen guten Einkaräter

Haben Sie Lust auf einen Besuch der wunderbaren Stadt Antwerpen und gleichzeitig noch Interesse an einem Diamante?

Hier haben wir für Sie einige praktische Tipps zusammen gefasst, wie Sie einen guten Diamanten erkennen und ihn bewerten können.

Mehr dazu: „Diamanten als ‚unvergängliche Investition'“

Die vier Merkmale eines guten Diamanten

Im Englischen spricht man von den 4 C’s: Carat, Colour, Clarity and Cut. Ins Deutsche übertragen sind das: Karat, Farbe, Reinheit und Schliff.

Diese vier C’s dienen zur Einstufung und Bewertung eines Diamanten. Sich hier auszukennen ist beim Kauf von größter Bedeutung.

Carat and Colour – Was verraten Karat und Farbe?

Karat ist die Gewichtseinheit für Diamanten, wobei ein Einkaräter 0,2 Gramm entspricht. Karat wird mit übrigens mit ct. (für engl. carat) abgekürzt.

Die Farbe von Diamanten lässt sich durch den Vergleich mit so genannten „Mustersteinen“ bestimmen. Ein Diamant hat die höchste Farbstufe D, wenn er farblos ist.


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Die Farbe G, die auch „rare white“ genannt wird, ist die am meisten gebrauchte Farbe in Europa.

Clarity – Einstufung der Reinheit

Die Reinheit eines Diamanten ist ein weiteres preisbestimmendes Qualitätsmerkmal.

Ein geschliffener Diamant ist lupenrein, wenn er sich bei zehnfacher Vergrößerung einer Diamantenlupe und bei guten Lichtverhältnissen für den geübten Fachmann als absolut transparent und frei von Einschlüssen erweist.

Die anderen Einstufungen werden „Untergrade“ genannt und durch die Größe, die Position und die Anzahl der inneren und äußeren Merkmale im Stein bestimmt.

Der niedrigste Grad in dieser Reihe (p für „piqué“) weist auf Einschlüsse hin, die von Experten schon mit bloßem Auge zu erkennen sind.

Cut – Der richtige Schliff

Die verschiedenen Schliffe dienen zur Klassifizierung der Steine. Der bekannteste Diamantenschliff ist sicherlich der Brillant.

Daneben gibt es aber noch andere Schliffe, wie Oval, Marquise, Tropfen, Herz oder Smaragd.

Der Preis der Einkaräters

Aus diesen verschiedenen Kriterien ergibt sich der Preis für den Stein.

Wie groß der Einfluss der einzelnen Faktoren auf den Preis ist verdeutlicht Ihnen folgendes Beispiel:

Ein Einkaräter im Brillantschliff mit der Farbe G und der höchsten Reinheit kostet bei einem Antwerpener Händler 8.360 US-Dollar.

Bei mittlerer Reinheit kostet der gleiche Stein nur noch 6.776 US-Dollar. Im Gegensatz dazu zahlen Sie für einen solchen Diamanten 4.488 US-Dollar bei niedriger Reinheit.

Sie sehen: Die Reinheit des Steins ist das entscheidende Preiskriterium.

Die günstige Alternative

Sollte Ihnen auch der letzte Preis immer noch zu teuer sein, gibt es natürlich noch die Möglichkeit eines künstlichen Diamanten.

Für das ungeübte Auge entfachen diese Steine ein ähnliches Feuer wie ein echter Stein, doch in diesem Fall reichen schon 200 US-Dollar – inklusive Ring.

1. April 2005

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.