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So funktionieren Exchange Traded Funds (ETFs)

Bei Exchange Traded Funds (ETFs) handelt es sich um börsengehandelte Fonds. In aller Regel sind dies Indexfonds, bei denen das Fondsmanagement keine Aktienauswahl vornimmt, sondern lediglich den Index nachbildet (passives Management).

Seit ihrer Markteinführung im Jahr 2000 erfreut sich diese Form der kostengünstigen Geldanlage ständig steigender Beliebtheit. Auf jeden wichtigen Index (beispielsweise DAX oder Dow Jones) existieren mittlerweile Produkte mehrerer Anbieter.

Der Handel von ETFs ist so einfach wie der von Aktien. Sie können ETFs täglich an der Börse kaufen und verkaufen. Ein Ausgabeaufschlag fällt dabei nicht an. Aufgrund des geringen Aufwands bei der Portfoliozusammenstellung (ohne ein aktives Fondsmanagement) fallen auch die laufenden Verwaltungsgebühren sehr günstig aus. Diese liegen in der Regel zwischen 0,10 und 0,80% pro Jahr.

Der Kurs eines ETFs entspricht in der Regel 1/10 oder 1/100 des zugrunde liegenden Index. Um zu erfahren, wie sich Ihr ETF im Kurs gerade entwickelt, reicht Ihnen ein Blick auf den Stand des Index aus. Bei einem ETF auf einen Kursindex (der keine Dividenden enthält), werden Ihnen die Dividendenzahlungen ausgeschüttet.


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Ein ETF auf einen Performanceindex (der Dividenden enthält, beispielsweis der DAX) erfolgt eine Thesaurierung, also eine Hinzurechnung zum Fondsvermögen.

Vergleich mit Index-Zertifikaten: Sicherheitsvorteil für ETFs

ETFs sind Index-Zertifikaten sehr ähnlich, bieten Ihnen aber einen entscheidenden Sicherheitsvorteil: Da sie zum Sondervermögen zählen, besteht für Sie als Anleger kein Emittentenrisiko. Das bedeutet: Im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft bleiben die Fondsanteile in Ihrem Besitz, die Gläubiger erhalten keinen Zugriff darauf.

Mit einem ETF schlagen Sie 90% aller aktiv gemanagten Aktienfonds

Auch der Vergleich mit den aktiv gemanagten Aktienfonds fällt klar zugunsten der ETFs aus. Denn zahlreiche Studien zeigen: Jedes Jahr schaffen es im Schnitt nur rund 20% der aktiv gemanagten Fonds ihren Vergleichsindex zu übertreffen.

Bei Verlängerung des Betrachtungszeitraums nimmt die Zahl der überdurchschnittlichen Fonds weiter ab. Auf Sicht von 10 Jahren schaffen es noch weniger als 10% aller aktiv gemanagten Aktienfonds ihren Vergleichsindex zu übertreffen.

Der Kostenvorteil steigert Ihre Rendite

Ihre starke Performance verdanken die ETFs ihrer günstigen Gebührenstruktur. Während Sie bei aktiv gemanagten Investmentfonds 1,00 bis 2,00% jährliche Verwaltungsgebühr berappen müssen, fallen bei ETFs lediglich 0,10 bis 0,80% pro Jahr an.

Außerdem fallen bei einigen aktiv gemanagten Fonds zusätzliche Erfolgsvergütungen an (die bis zu 20% der Jahresrendite betragen kann), nicht jedoch bei ETFs. Gegenüber Aktienfonds weisen ETFs im Schnitt zwischen 1,00 und 1,50% geringere jährliche Kosten auf. In 10 Jahren summiert sich dieser Kostenvorteil auf 10 bis 15%.

Bei Rentenfonds fällt die Differenz etwas geringer aus. Auch die teuren Ausgabeaufschläge beim Fondskauf von bis zu 6,00% des Anlagebetrags können Sie sich beim Kauf eines ETF über die Börse sparen. Hier zahlen Sie lediglich einen Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufspreis), der je nach Fonds zwischen 0,50 und 1,50% liegt.

Hinzu kommt: Bei aktiv gemanagten Fonds fallen höhere Transaktionskosten auf Fondsebene an. Im Vergleich zu ETFs schichtet das Management die Positionen öfter um (was zusätzliche Kosten verursacht). ETFs brauchen hingegen nur auf Veränderungen in der Zusammensetzung der Indizes zu reagieren.

16. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.