MenüMenü

Checkliste Betriebskosten zum kostenlosen Download:
Hilfreiche Checkliste zum Ausdrucken & zum täglichen Gebrauch als PDF . . . . . .
Hier Klicken und Checkliste erhalten ➜

So günstig ist die Wohnraumfinanzierung 2015

Schon wieder ist eine Mieterhöhung ins Haus geflattert. Aber auch, wenn die Zeitgenossen aus der Nachbarwohnung zum wiederholten Mal in kurzer Zeit eine lautstarke Party feiern, kann das der Anlass sein, über den Kauf einer Eigentumswohnung oder gar den Bau eines Eigenheims nachzudenken. Dabei ist eines sicher: Kaum jemals waren die Bauzinsen niedriger als heute.

Und je weiter die technische Entwicklung des Internets fortschreitet, je besser werden auch die Vergleichsmöglichkeiten bei den Angeboten von Baufinanzierungen. Die Chancen stehen gut, dass jeder Interessierte das Passende findet.

Auf diese Weise recherchieren Sie Ihre günstige Baufinanzierung

Das Internet eröffnet potenziellen Bauherren die besten Vergleichsmöglichkeiten. Auf folgenden Seiten können Sie die Konditionen für Ihre Baufinanzierung ermitteln und auch gleich die Anfrage für den entsprechenden Kredit an das jeweilige Institut richten. Einige Beispiele:

  • bauzins.org/

  • Betriebskostenabrechnung 2016:
    Alles, was Ihr Mieter zahlen muss – kompakt im Überblick

    Vermeiden Sie unnötige Streitereien mit Ihren Mietern. Erstellen Sie von vornherein eine unangreifbare Betriebskostenabrechnung.

    Alle Positionen, die Sie für das letzte Jahr abrechnen dürfen – kompakt zusammengefasst in einer praktischen Übersicht –, finden Sie in der top-aktuellen Sonderveröffentlichung „Betriebskostenabrechnung 2016“.

    Klicken Sie jetzt hier, um sich "Betriebskostenabrechnung 2016" GRATIS zu sichern! ➜


  • bauzinsenaktuell.de/bauzinsen-vergleich/
  • immobilienscout24.de/baufinanzierung/

Bei der aktuellen Recherche haben sich folgende Anbieter einer Baufinanzierung, wie sie auch in der Realität vorkommt, als die günstigsten erwiesen. Als Grundlage galt: Nettodarlehen: 240.000 €, Laufzeit: 10 Jahre, Beleihung 60 % bei einer Tilgung von 3 %.

Anbietereffektiver Jahreszins in %monatliche Rate in €Restschuld in €
Interhyp0,95790164.500,40
DTW1,04808164.157,36
ING-DiBa1,06812164.080,85
BBBank1,1820163.927,53
Allianz Lebensversicherung1,1820163.927,53

Was Sie bei der Baufinanzierung beachten sollten

Zukünftige Wohnungseigentümer oder Eigenheimbesitzer sollten vor der Kreditanfrage ihre eigene Bonität (Kreditwürdigkeit) prüfen. Dies können Bauwillige durch eine Anfrage bei der Schufa (https://www.meineschufa.de) oder bei der creditreform (https://www.creditreform.de) leicht selbst ermitteln. Bei beiden Institutionen sind die so genannten Selbstauskünfte vollkommen kostenfrei.

Selbstverständlich sollten Sie vor einer Anfrage die Höhe Ihres Kreditbedarfs, die Quote der Beleihung sowie die Höhe der für Ihre Verhältnisse angemessenen Rückzahlungsrate kennen bzw. errechnen. Danach steht einer bedarfsgerechten Anfrage nichts mehr im Wege.

Wie wird die Entwicklung der Bauzinsen beurteilt?

Vorerst ist nach Meinung von Experten mit einer Erhöhung des EZB-Leitzinses nicht zu rechnen. Das heißt, dass ein Zinsanstieg oder eine negative Entwicklung der Bauzinsen für Immobilienkäufer und Hausbauer zumindest auf mittlere Sicht (1 bis 2 Jahre) nicht zu erwarten ist. Allerdings sollte auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Bauzinsen weiter fallen. Sie befinden sich bereits auf einem extrem niedrigen Niveau.

Daher ist es ratsam, sich gegen einen Baufinanzierungs-Kredit mit einer variablen Verzinsung zu entscheiden. Auf diese Weise können sich potenzielle Immobilieneigentümer die derzeit gültigen niedrigen Zinssätze auf längere Sicht – eventuell sogar bis zu 20 Jahren – sichern. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Bauzinsen langfristig erneut zu steigen beginnen, ist jedenfalls gegeben.

20. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.