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So kann man in Chinas aufstrebende Wirtschaft investieren

Auch wenn die Zuwächse nicht mehr ganz so enorm sind, Chinas Wirtschaft bietet nach wie vor viel versprechende Potenziale. Trotz der Zugangsbeschränkungen zum Aktienmarkt kann man als Anleger von ihnen profitieren. Und zwar mit einem Investment in einen ETF, der die Entwicklung des CSI 300 Index abbildet.

CSI 300 Index – Chinas Leitbarometer mit den größten Unternehmen

Der CSI 300 Index umfasst die 300 größten und liquidesten Aktien chinesischer Unternehmen. Voraussetzung für die Aufnahme in den Index ist, dass diese Firmen mindestens drei Monate lang an der Börse in Shanghai oder Shenzhen gelistet sind. Dabei handelt es sich ausnahmslos um sogenannte A-Shares. A-Aktien gehören zur Kategorie der Unternehmen, deren Papiere in der Landeswährung Renminbi gehandelt werden.

Waren sie ursprünglich nur chinesischen Staatsbürgern zugänglich, so sind sie seit 2002 auch für bestimmte qualifizierte, ausländische institutionelle Investoren handelbar. Damit ist ein Mindesthandelsvolumen gewährleistet. Außerdem dürfen CSI 300 Index-Aktien keine ausgeprägte Volatilität aufweisen, was den Verdacht auf Kursmanipulationen zuließe.


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10 Subindizes mit internationalen Schwergewichten

Der CSI 300 Index ist in 10 Subindizes aufgegliedert, was die Sache übersichtlicher macht. Jeder einzelne entspricht von der Zahl der gelisteten Titel her dem Dax. Die bedeutendsten Branchen sind Finanzdienstleister wie Banken und Versicherungen und die Industrie, gefolgt von Energieversorgern, Informationstechnologie- und Gesundheitsunternehmen.

Zu den Schwergewichten gehören etwa der größte chinesische Ölkonzern PetroChina oder die Bankriesen der China Construction Bank sowie der Industrial & Commercial Bank of China (ICBC). Die beiden Finanzinstitute sind die größten der Welt, mit einer Bilanzsumme von umgerechnet jeweils 2.627 Mrd. € bzw. 3.216 Mrd. €. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank bringt es Ende 2015 auf 1.955 Mrd. €.

Allein der Finanzsektor macht im gesamten CSI 300 Index 41 % aus. Die ICBC Bank etwa ist nach Marktkapitalisierung die Nummer zwei im Index mit 145.645 Mrd. US-$. Nummer eins ist PetroChina mit 163.229 Mrd. US-$ – nicht ganz doppelt so viel, wie Siemens im Dax auf die Waage bringt.

Performance, Besonderheiten, Aussichten

Rückblickend betrug die Performance des Index auf 5 Jahre gesehen 2,29%, wozu der dramatische Absturz am gesamten chinesischen Aktienmarkt im Frühjahr beigetragen hat. Die vergangenen 12 Monate verzeichnen ein Minus von gut 40%.

Der Verlauf ist mit Blick auf die letzten 10 Jahre phasenweise sehr unruhig, was damit zu tun hat, dass sich Aktienkultur in China erst noch entwickelt. Das Verhalten der Masse der Kleinanleger war zum Teil von Euphorie und Panik geprägt. Mit einer Reihe von Maßnahmen versucht die Börsenaufsicht immer wieder gegenzusteuern. Der Handel wird gelegentlich ausgesetzt. In China, das sich noch nicht lange von der Planwirtschaft befreit hat, wollen viele mit ihren noch niedrigen Einkommen an der Börse schnell reich werden.

Das Potenzial des CSI 300 Index besteht darin, dass Chinas Wirtschaft nahezu unvermeidlich wächst und das Land in naher Zukunft den USA den Rang als größte Volkswirtschaft streitig machen wird. Indexfonds gibt es entweder auf den gesamten CSI 300 oder wahlweise auf seine Subindizes.

Generell ist der chinesische Aktienmarkt aufgrund der Wachstumschancen für Anleger interessant, jedoch können erneut unruhige Phasen eintreten – die erhöhten Risiken sollten demnach nicht ignoriert werden.

16. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.