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So nutzen Sie das Potenzial von Schwellenländern

In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts galt Japan als ausgesprochenes Schwellenland und war im Westen vor allem für die Fertigung von Papierschirmchen bekannt. Wer damals den Mut hatte, Geld in japanische Aktien anzulegen, dürfte spätestens in den 80ern zum Millionär geworden sein.

Es ist allerdings wie immer im Leben. Den besten Möglichkeiten stehen auch die höchsten Risiken gegenüber. Ein Investment in Schwellenländer oder Emerging Markets, wie diese auch genannt werden, will wohl überlegt sein.

Gibt es Wachstumschancen im Bereich der Schwellenländer noch heute?

Mit dieser Geschichte ist Japan aber nicht allein. Wer hätte gedacht, dass sich China ab etwa der 80er zur wirtschaftlichen Weltmacht aufschwingen würde. Die Bildungsfeindlichkeit der so genannten Kulturrevolution überschattete noch alles.

Kaum jemand hätte gedacht, dass die Entwicklung so verlaufen würde, wie es denn geschah. Aber wenn die größten Steigerungen in diesen Ländern hinter uns liegen, gibt es in anderen Regionen dieser Erde ähnliche Chancen?


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Experten beantworten diese Frage mit einem klaren Ja. Viele Länder wie die so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) gelten heute bereits als stark etabliert. Sie haben schon große Wertsteigerung hinter sich.

Vor allem auf dem afrikanischen Kontinent gibt es allerdings noch eine ganze Reihe von Staaten, die erst am Anfang einer bedeutenden wirtschaftlichen Entwicklung stehen. Kenia, Ägypten, Sambia, Marokko, Ghana oder Tunesien haben bereits unter Beweis gestellt, dass man sie zu den neuen Schwellenländern zählen darf.

Mit ETFs von den Chancen der neuen Schwellenländer profitieren

Die meisten Fondsgesellschaften scheuen sich davor, Aktienfonds von schwach entwickelten Ländern aufzulegen. Meist sind die Aktienmärkte in diesen Staaten zu klein dafür, um aus ihnen ein eigenes Aktienportfolio zu bilden.

ETFs (Exchanged Traded Funds) dagegen können Indices ganzer Regionen abbilden und sind daher besonders dafür geeignet, das Potenzial der Schwellenländer zu nutzen. Beispielsweise gibt es ETFs, die ihren Fokus auf Lateinamerika, Afrika oder die pazifische Region (ohne Japan) legen.

Daneben haben ETFs den großen Vorteil, dass sie kostengünstig sind. Meist fällt kein oder ein nur sehr geringer Ausgabeaufschlag an und auch die Verwaltungsgebühren dieser Finanzprodukte sind sehr niedrig.

Hohe Chancen und große Risiken bei Investments in Schwellenländer

Anleger sollten auf jeden Fall im Auge behalten, dass eine Geldanlage in Schwellenländer sehr stark schwanken kann. Besonders am Beginn einer industriellen Entwicklung stehende Emerging Marktes sind noch nicht so stabil wie weiter fortgeschrittene Märkte.

Manchmal gibt es nicht genügend Aktien an der entsprechenden Börse, die genügend hohe Umsätze und eine ausreichende Liquidität aufweisen. Auch ergeben sich bei diesen Staaten hohe Risiken im Hinblick auf die Fremdwährung.

Den großen, jedoch im Einzelfall zu prüfenden Chancen stehen also auch enorme Gefahren gegenüber. Daher eignen sich Investments wie ETFs mit dem Fokus auf schwach entwickelte Schwellenländer eher als Beimischung für ein ansonsten gut ausgewogenes Depot.

7. April 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.