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So profitieren Anleger vom Herdentrieb an der Börse

„Hin und her macht die Taschen leer“. Die alte Börsenweisheit bewahrheitet sich immer wieder, wenn sich beim ständigen Ein- und Aussteigen die Transaktionskosten summieren. Andererseits ist es aber auch wenig sinnvoll, durch Nichtstun Gewinne zu verschenken, wenn die Kurse wieder abrutschen.

Trendfolge bei Aktien – Gewinne mitnehmen, Verluste auslassen

Am besten ist es, gezielt und mit Augenmaß die Marktgesetze an der Börse und den Herdentrieb zu nutzen. Sobald ein Aufwärtstrend einsetzt, auf den Zug aufspringen, der an Fahrt gewinnt, und aussteigen, bevor es wieder rückwärts geht: Gewinne mitnehmen, Verluste aussitzen und im Aufwind wieder zusteigen.

Das Spiel nennt sich Trendfolge. Bei Aktien ist die Strategie gerade für Anleger mit weniger Zeit und Erfahrung leichter als etwa bei Währungen, wo Trends einer völlig anderen Dynamik folgen. Während der Devisenmarkt rund um die Uhr aktiv ist und ständige Beobachtung erfordert, können Aktien über viele Jahre hinweg einem übergeordneten Aufwärtstrend folgen.

Klassisches Beispiel ist das Papier von Apple. 2003 kämpfte das in Ungnade gefallene Unternehmen ums Überleben, der Kurs stand bei 6 US-$. Danach stieg er kontinuierlich auf derzeit 116 US-$ – abgesehen von zwei größeren Rücksetzern 2012 und 2015. Die Trendfolge als Aktien-Strategie hätte sich auf jeden Fall gelohnt. Man hätte nur die beiden Abwärtsphasen vermeiden müssen und schon wäre die Rendite noch viel besser als ohnehin schon.

Nicht jede Kursänderung markiert einen Trend

Rückblickend lässt sich das natürlich einfach sagen. Die Herausforderung ist zu erkennen, ob ein Trend ins Gegenteil verkippt. Schließlich verläuft kein Kurs völlig geradlinig. Auf Tages- oder Wochenbasis geht es fortlaufend auf und ab. Im August 2012 aber fiel Apple von fast 76 US-$ bis Januar 2013 auf 46,7 US-$. Das Niveau hielt an, bis etwa ab Juni der Zug wieder Fahrt aufnahm.


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Wann also markiert eine Kursänderung einen neuen Trend? Hektisches Ein- und Aussteigen bei jeder kleinen Gegenbewegung kostet Nerven und Geld. Ein Trend sollte schon ein halbes Jahr anhalten, damit die Strategie Erfolg verspricht. Kurzfristige Bauchentscheidungen jedenfalls erweisen sich in der Regel als Fehlschlag.

Die Trendfolge als Aktien-Strategie funktioniert nur, wenn man mit Methoden arbeitet, die sich bewährt haben: Kopf ausschalten und stur dem Markt folgen. Weil der eigentlich immer denselben Gesetzmäßigkeiten und Handlungsmustern folgt, können zurückliegende Kursdaten Hinweise aufs weitere Geschehen geben und damit, ob ein nachhaltiger Trend ansteht. Das ganze ist ein Verfahren der Charttechnik.

Hilfsmittel: Trendkanal und gleitender Durchschnitt

Simples Hilfsmittel ist der Blick auf den Kursverlauf und das eigenhändige Definieren eines Trendkanals. Der entsteht, wenn man über die oberen und unteren Ausschläge im Chart jeweils eine Linie zeichnet. Zeigt der Kanal nach oben, liegt ein Aufwärtstrend vor und umgekehrt.

Durchbricht der aktuelle Kurs den Kanal im Aufwärtstrend nach unten und geschieht dies nicht nur einmal, ist er nicht mehr intakt: Aktie verkaufen! Zeigt sich beim Abwärtstrend ein Durchbruch nach oben, ist dessen Ende gekommen: Aktie kaufen!

Etwas genauer ist das Verfahren über den gleitenden Durchschnitt. Hier zeigt sich das Verhalten des Kurses im Vergleich zu dessen Durchschnittswerten der letzten Zeit, die grafisch eine Linie ergeben. Geht der aktuelle Kurs darüber oder darunter, ist es Zeit zu handeln.


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Das Prinzip ist das gleiche wie beim Trendkanal. Der Unterschied: Man kann verschiedene Zeiträume wählen, üblicherweise zwischen 30, 90, 100 oder 200 Tagen. Will man Trends über ein halbes Jahr hinweg ausmachen, empfiehlt sich die 200-Tagelinie.

Das Vorgehen wird verbreitet auch als Simple Moving Average bezeichnet und in der Regel von den Direktbanken bzw. Brokern angeboten. Unter dem entsprechenden Menüpunkt kann man zwischen den verschiedenen gleitenden Durchschnittszeiträumen auswählen. Wer kurzfristig orientiert ist, kann auch die 30-Tageslinie ansehen.

Kosten als Risiko

Mit der Charttechnik lassen sich Trends aufgrund einfacher Marktgegebenheiten aufspüren – ein rein rationales Vorgehen, das einen verbreiteten Fehler vermeidet: Trends vorausahnen zu wollen oder Signale zu missachten, weil man an bestimmten Aktien gerne festhält.

Wer Emotionen außen vorlässt, hat mit der Trendfolge als Aktien-Strategie gerade in schlechteren Börsenphasen deutlich bessere Karten als Anleger mit der einfachen Buy & Hold-Strategie. Eines sollte man als Privatanleger jedoch beachten: Je länger ein Trend anhält, desto weniger oft muss man kaufen oder verkaufen.

Und: Aktien großer Unternehmen sind liquider und haben geringere Spannen zwischen Geld- und Briefkursen als die kleinerer Firmen. Gleiches gilt für den Unterschied zwischen großen und kleinen Indizes bei ETFs und Zertifikaten. Auch hier ist die Trendfolge gut machbar. Sie ist aber nur erfolgreich, wenn die persönliche Rendite klar über den Kosten liegt.

31. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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