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So schließen Arbeitnehmer Lücken in der Versicherungszeit

Ab dem 01. Juli 2014 erhalten Ruheständler im Osten Deutschlands 2,53 % mehr Rente vom Staat und im Westen sind es 1,67 % mehr als bisher. 21 Mio. Rentner sind von dieser leichten Erhöhung betroffen. Für 42 Mio. andere Deutsche ist es hingegen noch etwas hin bis zur Rente, sie stehen noch mitten im Berufsleben. An sie werden jährlich die Rentenprognosen verschickt, allerdings sind viele davon lückenhaft.

Zwar dienen sie nur als Orientierung und sind nicht verbindlich, allerdings können auf diese Weise schon Lücken erkannt werden. Arbeitnehmer, die im Alter auch das erhalten wollen, was ihnen gesetzlich zusteht, sollten daher schon frühzeitig ihre Ansprüche prüfen. Denn wer nie seine Versicherungszeiten kontrolliert und die Lücken nicht entdeckt und ausbessert, der riskiert im Alter bares Geld zu verlieren. Das Nachbessern von Lücken geht mit der kostenlosen Kontenerklärung.

Lücken in der Versicherungszeit sollten Versicherte so früh wie möglich schließen

Ab dem 27. Lebensjahr erhalten Versicherte, die schon seit mehr als fünf Jahren Beiträge einzahlen, die jährliche Rentenprognose. Ab dem 54. Lebensjahr wird dieses Infoschreiben dann in einem dreijährigen Rhythmus durch die Rentenauskunft ersetzt.


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Je länger Arbeitnehmer damit warten, ihre Lücken zu erklären und Nachweise einzuholen, desto schwieriger wird es. Teilweise sind Unterlagen nach ein paar Jahren nicht mehr verfügbar oder es macht sehr viel Mühe sie aufzutreiben. Gerade bei Schul- und Ausbildungszeiten kann es nach 20 oder 30 Jahren schwierig sein, noch Nachweise zu erhalten. Doch auch diese Zeiten bringen Geld für die Rente und sollten unbedingt der Rentenkasse bescheinigt werden, falls dies noch nicht geschehen ist.

Kein Geld verschenken: Für die Mindestversicherung zählt auch die Ausbildungszeit

Erst ab fünf Jahren Mindestversicherungszeit haben Arbeitnehmer Anspruch auf eine Rente. Ein Studium oder die Schulzeit wirken sich zwar nicht rentensteigernd aus, so wie es früher einmal war, sie werden aber zur Mindestversicherungszeit gerechnet. Daher ist es wichtig, dass jeder Monat, in dem ein Versicherter studiert oder eine Ausbildung gemacht hat oder zur Schule gegangen ist, auch im Versicherungsverlauf auftaucht.

So bessern Arbeitnehmer Lücken in der Versicherungszeit aus

Lücken können jederzeit nachgebessert werden. Durch Zeugnisse, Bescheinigungen oder andere Nachweise können Lücken geschlossen werden und der Rentenanspruch steigt. Mithilfe der kostenlosen Kontenerklärung ist eine nachträgliche Veränderung jederzeit möglich, ein Rentenversicherer oder Versichertenberater in der Nähe hilft dabei.

Am leichtesten ist es, einen persönlichen Termin zu vereinbaren, alle Unterlagen mitzubringen und die Belege nachtragen zu lassen. Auch die Sozialversicherungsnummer müssen die Versicherten immer dabei haben. Bis zum endgültigen Rentenbescheid zum Ende des Berufslebens können und sollten Lücken in der Versicherungszeit noch ausgebessert werden, um in der Rente das Geld zu kriegen, das den Versicherten zusteht.

3. August 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.