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Kurseinbrüche: So schützen Sie sich davor

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen erklären, wie Sie sich als Anleger in vielen Fällen vor gewaltigen Kurseinbrüchen schützen können.

Dies werde ich am Beispiel des deutschen Unternehmens Gerry Weber aufzeigen.

Die Aktie des Modekonzerns war Mitte 2015 nach einer Gewinnwarnung an einem Tag um mehr als 30% eingebrochen.

Hören Sie auf die Signale des Marktes

An der Börse wird nicht geklingelt. Und natürlich habe auch ich keine Glaskugel, die mir einen Kursrutsch im Vorfeld ankündigt.

Tatsächlich war es im Fall Gerry Weber so, dass die Gewinnwarnung und v. a. deren Ausmaß auch für viele Experten überraschend kam.

Wenn Sie als Anleger sensibel auf die Signale des Marktes hören, können Sie sich solche Einbrüche jedoch vielfach ersparen.


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Denn oft zeichnet sich die Schwäche einer Aktie schon ab, lange bevor es zu einem größeren Kursrutsch kommt. So auch bei Gerry Weber:

Die Schwäche der Gerry-Weber-Aktie hatte sich schon lange abgezeichnet

Die Aktie des Modekonzerns war über Jahre ein Trend-Wert par excellence. Von seinem Wachstumspfad kam der MDAX-Titel aber schon vor längerer Zeit ab:

Bereits seit Ende 2012, als die Aktie bis auf knapp 40 € geklettert war, ging es mit dem Aktienkurs nicht mehr voran. Mitte 2014 näherte sich der Kurs zwar nochmals der runden 40-€-Marke, drehte von hier aus aber erneut nach unten ab.

In diesem Zeitraum legte der DAX um mehr als 30% zu, während die Gerry-Weber-Aktie per Saldo auf der Stelle trat. Schon dies war ein erstes Indiz dafür, dass die Aktie tendenziell Schwäche zeigte.

Ein weiteres Warnsignal war die Tatsache, dass der Kurs an der 40-€-Marke ein weiteres Mal scheiterte und damit ein Doppeltop ausbildete.

gerry weber

200-Tage-Linie drehte bereits im Oktober 2014 nach unten

Im August 2014 fiel der MDAX-Titel dann unter seine 200-Tage-Linie zurück. Im Oktober drehte die langfristige Durchschnittslinie nach unten und signalisierte damit eindeutig eine Trendwende.

Auch die vorübergehende Rückkehr über den Gleitenden Durchschnitt im Februar des Folgejahres war nur von kurzer Dauer. Mitte April 2015 rutschte der Kurs erneut unter die 200-Tage-Linie.

Setzen Sie auf starke Aktien

Sie sehen: Warnzeichen gab es zur Genüge. Verstehen Sie mich nicht falsch! Aus all diesen Signalen lässt sich natürlich nicht schließen, dass es zu einem derart massiven Kursrutsch kommen muss.

Aber Anleger, die zuvor auf die Signale des Marktes gehört und konsequent darauf reagiert hatten, waren bei dem jüngsten Kurseinbruch längst nicht mehr investiert.

Natürlich lässt sich nicht jeder Einbruch vorhersehen.

Wenn Sie als Anleger aber konsequent auf starke Aktien setzen und Werte, bei denen der Trend dreht, rigoros aus Ihrem Depot verbannen, können Sie sich auf jeden Fall viel Ungemach ersparen.

18. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.