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So sicher sind die Einlagen der Sparer wirklich

Wenn Privatkunden auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten sind, wird gerne mit „geschützte Einlagen“ geworben. Die sogenannte Einlagensicherung steht dafür, dass die Bankkunden im Falle einer Bankenpleite nicht ihr Geld verlieren. Doch der sichere Schein trügt. Immer mehr Insolvenzen von europäischen Kreditinstituten haben gezeigt, wie unsicher diese Anlagen heute schon sind.

Natürlich sind die meisten Banken in Deutschland noch besser aufgestellt als die europäischen Kollegen. Trotzdem sollte jedem Anleger bewusst sein, dass es geschützte Einlagen für alle nicht geben kann. Denn falls das System crasht, gibt es nicht genug Absicherungen, um jedem Sparer sein Geld auszubezahlen.

Helfen geschützte Einlagen bei einer Bankenpleite?

Es kann immer wieder passieren, dass eine Bank zahlungsunfähig wird. Aktuell stehen immer wieder Banken in den Schlagzeilen steht, weil sie sich mit den Geldern ihrer Kunden verspekuliert hat. Ist eine Bank zahlungsunfähig, sieht es schlecht aus für das Ersparte. Im schlimmsten Fall kann die Bank das Vermögen ihrer Kunden nicht mehr auszahlen.

Dann haben Anleger nicht nur ihre Erträge, sondern auch ihr gesamtes Erspartes verloren. Damit das nicht geschieht, wurde die Einlagensicherung erfunden. Erst seit 1997 gib es von der EU-Kommission eine verbindliche Richtlinie, nach der jede Bank geschützte Einlagen anbieten muss.

Im Einzelfall ist das Ersparte damit bis zu einem gewissem Betrag gesichert. Zumindest solange nicht sehr viele Bankenpleiten gleichzeitig geschehen.


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Wie funktionieren geschützte Einlagen?

Es ist recht einfach zu verstehen, wie das eigene Geld vor einer möglichen Bankenpleite abgesichert wird. Zu den Einlagen zählen Festgeld, Tagesgeld, Geld auf dem Girokonto und auf den herkömmlichen Sparkonten. Diese Einlagen werden in der Regel bis zu einer Summe 100.000 € durch Entschädigungsfonds direkt vom Kreditinstitut des Anlegers abgesichert.

Diese Fonds dienen ausschließlich dazu, im Fall einer Pleite der Bank einzuspringen. So können Sparer sicher sein, dass sie ihr Geld auf keinen Fall verlieren werden, selbst wenn es zu einer Pleite der Hausbank kommen sollte. Hierzu gibt es klare Richtlinien, an die sich alle Banken halten müssen.

Zusätzlich zu den Entschädigungsfonds hat jede Bank die Möglichkeit für eine freiwillige Einlagensicherung zu sorgen. Diese ist dann um einiges höher als 100.000 €, die aus dem Entschädigungsfond garantiert werden. Gerade bei größeren Einlagen sollte vorab geprüft werden, wie hoch der Betrag dieser geschützten Einlagen ist.

Geschützte Einlagen sind noch sicher

Die Konditionen der einzelnen Banken sollten immer genau studiert werden. Nur so können Sparer sicher sein, dass sie gegen alle Eventualitäten abgesichert sind. Aber das funktioniert nur auf dem Papier. Wie schnell sich diese Regelung ändern kann, zeigt Österreich eindrucksvoll. Hier soll im Juni 2015 entschieden werden, dass es keine Einlagensicherung mehr gibt.

Somit werden die EU-Gesetze ausgehebelt und der Sparer verliert im Extremfall sein gesamtes Geld. Die Tatsache, dass solche Änderungen in einem direkten Nachbarland von Deutschland geschehen, verdeutlicht wie ernst die Lage ist. Die logische Konsequenz für Anleger sollte deshalb sein, nicht allzu viel Geld auf Geldkonten platziert zu haben. Die niedrigen Zinsen und die Gefahr, dass es keine geschützten Einlagen mehr gibt sind ein deutliches Warnsignal.

24. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.