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So sorgen Sie beim Online-Banking für Sicherheit

Von „Ausspähen“ ist oft die Rede, von „Datenmissbrauch“ und von „Online-Betrug“. Den meisten Berichten ist gemein: Der Internet-Nutzer wird als hilfloses Opfer dubioser Machenschaften eingestuft.

Das mag teilweise richtig sein. Aber vergessen Sie nicht: Sie können auch selbst zu einem großen Teil für Ihre eigene Sicherheit sorgen, zum Beispiel beim Online-Banking. Wenn Sie folgende Tipps beherzigen, machen Sie es Betrügern schwer. Denn nur wenn Sie einen gezielten Datenklau unterbinden, schafft es auch niemand so leicht, Ihr Konto leerzuräumen.

Online Banking: Schützen Sie sich vor Datenklau

Tipp 1: Erledigen Sie Ihre Online-Banking-Geschäfte nie im Internet-Café oder an einem Rechner, an den auch andere Menschen Zugang haben! Denn Sie wissen dort nicht, ob der betreffende Rechner ausreichend vor Trojanern (also Spähprogrammen) geschützt ist. Online-Banking sollten Sie ausschließlich am heimischen Rechner praktizieren oder an speziellen Banking-Terminals, die manche Banken in ihren Filialen bereithalten.

Bei WLAN-Rechnern (also solchen mit kabellosem Internetzugang) sollten Sie Bankgeschäfte nur tätigen, wenn die Rechner mit dem eigenen Router verbunden sind. An Hot Spots oder vom WLAN eines Hotels aus sollten Sie sich nicht auf die Bankenwebsite einloggen.


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Virenschutzprogramm und Firewall sind Pflicht

Tipp 2: Ein aktuelles Virenschutzprogramm und eine richtig eingestellte Firewall sind Pflicht. Gerade das Virenschutzprogramm sollte sich laufend aktualisieren.

Halten Sie außerdem Ihren Browser (also das Programm, mit dem Sie im Internet surfen, z. B. Internet Explorer oder Firefox) auf dem neuesten Stand und laden Sie aktuelle Updates herunter. Denn auch sie helfen, Sicherheitslücken zu schließen.

Gefälschte Bankseiten: Nutzen Sie keine Suchmaschine

Tipp 3: Geben Sie die Bankenadresse stets selbst in die Adresszeile Ihres Browsers ein. Benutzen Sie dabei nicht die Funktion „Autovervollständigen“. Suchen Sie auch auf keinen Fall Ihre Bank über Google oder eine andere Suchmaschine.

Die Gefahr ist zu groß, dass Betrüger Sie auf eine gefälschte Bankseite lotsen und dort Ihre Zugangsdaten abgreifen.

Achten Sie auf die Browserzeile und geben Sie niemals PIN und TAN preis

Tipp 4: Achten Sie auf Verschlüsselungssymbol und „https:“ Das „s“ steht für „Sicherheit“, und ein kleines Schloss in der Browserzeile zeigt Ihnen außerdem, dass Ihre Zugangsdaten verschlüsselt übertragen werden.

Tipp 5: Pro Vorgang nur eine TAN eingeben. Keine Online-Banking-Funktion wird Sie für eine Überweisung gleich nach mehreren TANs fragen. Tut sie es doch, ist wahrscheinlich etwas faul. Ihre PIN und TAN sollten Sie grundsätzlich nicht preisgeben, wenn Sie per E-Mail oder Telefon danach gefragt werden.

Vorsicht: Immer von der Online Sitzung abmelden

Tipp 6: Melden Sie sich nach dem Online-Banking ab bzw. loggen Sie sich aus. Schon wenn Sie diese einfachen Tipps beherzigen, ist das Online-Banking für Sie bedeutend sicherer geworden. Denken Sie aber auch daran: Bei Fehlern, die Sie nicht zu vertreten haben, haftet die Bank.

Mithilfe dieser Tipps können Sie dafür sorgen, dass Betrüger es wesentlich schwerer haben, an Ihre Daten zu kommen und diese zu missbrauchen.

15. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".