MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

So vermeiden Sie böse Überraschungen bei der Depotgebühr

Mit einem Depot Renditen einzufahren, erfreut jeden Anleger. Für das Depot Gebühren zahlen zu müssen, wird häufig als lästiger Nebeneffekt gesehen, an dem die Banken verdienen. Für die Verwahrung und Verwaltung der Wertpapiere ihrer Kunden nehmen diese nämlich jährlich oder vierteljährlich ein Entgelt, das sich an verschiedenen Posten orientiert.

Bei der Berechnung der Depotgebühren spielen verschiedene Faktoren wie zum Beispiel die Art der Wertpapiere oder der Umsatz eine Rolle. Dabei ist das Teure an den Gebühren meist nicht die reine Aufbewahrung der Wertpapiere durch die Bank, sondern die Kosten, die durch konkrete Transaktionen entstehen.

Depotgebühren erklären sich durch den Zusatzaufwand

Eine Erklärung für die Notwendigkeit von Depotgebühren ist, dass es für Banken zusätzlichen Aufwand bedeutet, die Depots zu verwalten. Diese Dienstleistung lassen sich Banken bezahlen und nehmen eine Gebühr, die vom Wert der Wertpapiere im Depot und der Anzahl der Transaktionen abhängt.

Immer mehr Banken werben mit kostenlosen Depots, um Kunden anzulocken. Gerade Online-Depots sind häufig kostenlos. Was allerdings zu Buche schlägt sind die Transaktionskosten, die anfallen, wenn Wertpapiere ge- oder verkauft werden. Anleger sollten daher beim Prüfen verschiedener Angebote darauf achten, wie hoch diese Gebühren sind. Die monatlichen Verwaltungsgebühren sind nämlich im Vergleich dazu häufig gering.

Die eigenen Anlagegewohnheiten überprüfen

Manche Anbieter werben mit niedrigen Ordergebühren und dafür höheren monatlichen Verwaltungskosten, andere locken mit kostenlosen Depots, die im Gegenzug mit hohen Gebühren für die einzelnen Transaktionen zu Buche schlagen. Vor dem Einrichten eines Depots sollten Anleger daher unbedingt verschiedene Angebote vergleichen und auch ihre eigenen Anlagegewohnheiten hinterfragen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Wer viele Transaktionen durchführt und häufig Wertpapiere kauft oder verkauft, der sollte sich für ein Depot mit einer niedrigen Gebühr für Transaktionen entscheiden. Schließlich gehen diese Gebühren sonst ordentlich ins Geld und schmälern die Rendite.

Prozentuale und pauschale Depotgebühren

Viele Banken berechnen die Depotgebühr prozentual. Sie liegt zwischen 0,12 und 0,18 %. Andere wiederum nehmen pauschal zwischen 10 und 30 €. Die Orderkosten schlagen dann nochmal je nach Höhe der Order mit bis zu 30 € pro Order bei Transaktionen über 10.000 € zu Buche.

Alternativ gibt es auch Banken ohne Depotgebühren, bei denen dafür die Orderkosten noch höher sind. Wer seine Wertpapiere über Jahre liegen lassen möchte und für den die Transaktionsgebühren nicht entscheidend sind, der kann ruhig auf ein kostenloses Depot zurückgreifen.

Was Anleger beachten sollten

Für Anleger gilt: Je niedriger die Depotgebühren sind, die entrichtet werden müssen, desto höher ist die Rendite der Wertpapiere. Alles was an Zusatzkosten durch den Handel mit Wertpapieren entsteht, muss vom Reingewinn abgezogen werden.

Die eigenen Anlagegewohnheiten zu überprüfen ist daher entscheidend, bevor ein Vertrag für ein Depot abgeschlossen wird. Online-Banken bieten häufig kostenlose Depots an, bei denen allerdings ein Blick auf die Transaktionskosten lohnt. Andernfalls kann es zu bösen Überraschungen kommen.

30. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.