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So verwenden Privatanleger die Advance Decline Line

Die Advance Decline Line ist ein einfach aufgebauter Marktbreiten-Indikator. Dieser zeigt somit an, in welche Richtung sich die Masse der Aktien bewegt. Privatanleger können mit diesem Hilfsmittel erkennen, wie sich ein Trend entwickelt. Die AD-Linie, wie sie kurz genannt wird, kommt ebenfalls relativ oft in der Chartanalyse vor. Sie wird dazu genutzt, um die Bewegung eines Trends und teilweise auch die Trendstärke zu bestimmen.

Es wird deshalb auf die Marktbreite geschaut, weil einzelne Aktien im Vergleich zum Gesamtmarkt überhaupt keine Rolle spielen. Wichtig ist, wie viele Aktien gestiegen und gefallen sind. Daraus errechnet der Indikator dann den entsprechenden Wert.

Die Advance Decline Line ist eine wirksame Analysemethode, um die Entwicklung eines Trends zu bestimmen. Sie gibt im Vergleich mit der Entwicklung eines Index Hinweise darauf, ob ein Trend fortgeführt wird oder eine Trendumkehr bevorsteht und ist damit ein hervorragendes Instrument der Technischen Analyse.

Berechnung der AD-Linie

Nach jedem Handelstag gibt es an den Börsen eine Statistik über die Aktien. Dabei wird auch veröffentlicht, welche Aktien gestiegenen, gefallenen oder gleichgeblieben sind. Diesen Daten sind für die Berechnung der Advance Decline Linie essentiell. Das ist auch wiederum das Einfache an dem Indikator. Es werden aus den genannten Daten keine weiteren für dessen Berechnung benötigt.


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Die Berechnung der AD-Linie erfolgt per einfacher mathematischer Rechnung. Die Anzahl der gefallenen Aktien wird von den der Zahl der gestiegenen Aktien abgezogen. Das Ergebnis des AD-Wertes für den berechneten Handelstag wird mit dem des Vortages addiert. Das heißt im Klartext:

Advance Decline Line = Anzahl gestiegene Aktien – Anzahl gesunkene Aktien + Wert AD-Linie vom Vortag.

Am Beispiel vom DAX kann es dann folgendermaßen aussehen:

10 Aktien sind gestiegen

20 Aktien sind gefallen

Das bedeutet 10-20 = -10 ist der Wert für diesen Tag. Jetzt wird der Vortag noch addiert. Dieser lag beispielsweise bei 15. So ergibt sich letztlich aus der kompletten Rechnung 10-20+15 ein Wert von +5.

Gibt es mehr gestiegene als gefallene Aktien an einem Handelstag, so ist der AD-Wert für diesen positiv und für den umgekehrten Fall negativ. Das gilt allerdings nur isoliert für den Wert, ohne Rücksicht auf den Vortag. Theoretisch könnten also an einem Tag alle 30 DAX-Aktien gestiegen sein und am Folgetag alle fallen. Damit würde sich für die AD-Linie ein Wert von Null ergeben. Steigen an 2 Tagen hintereinander alle 30 Aktien, beträgt der Wert der AD-Linie 60.

Bedeutung und Interpretation des AD-Wertes

Durch die Bestimmung einzelner AD-Werte über einen bestimmten Zeitraum lässt sich ein Graph ermitteln. Mit Hilfe dieser Darstellung können Privatanleger bestimmen, ob sich ein Trend fortsetzt oder mit einer Trendumkehr gerechnet werden kann. Die AD-Linie zeigt, wie viele Aktien an einem Trend beteiligt sind. Mit den gesammelten Daten entsteht daraus ein Bild, ob ein Trend von der breiten Masse vertreten wird oder einige wenige Aktien mit großen Umsätzen die Träger sind.

Mit dieser Analysemethode können Anleger etwaige Unterschiede frühzeitig erkennen. Denn sollte die AD-Linie fallen, wohingegen der Index selbst steigt, kann dies ein Hinweis auf eine Trendumkehr sein. Für Investoren lohnt sich also gerade in kritischen Zeiten der Blick auf die Advance Decline Line.

13. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.