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So wichtig ist die historische Volatilität als Kennzahl für Anleger

Die historische Volatilität gibt an, wie sehr ein Wert in der Vergangenheit geschwankt hat. Dies ist für Privatanleger insofern eine gute Kennzahl, weil sie sofort sehen, wie risikoreich ein bestimmter Wert ist. Je niedriger dieser Betrag ist, desto sicherer ist die Aktie. Bei der historischen Volatilität berechnet sich die Abweichung vom Durchschnitt und wie stark der Wert vom Mittel abweicht.

Besonders interessant ist die historische Volatilität speziell für Anleger, die vermehrt in Aktien investieren. Eine Volatilität ist ganz normal und gehört zu jeder Aktie und jedem Wert. Entscheidend ist lediglich wie stark ausgeprägt sie ist und wie viele Kursschwankungen ein Investor bevorzugt.

Value-at-Risk zeigt die Verlustwahrscheinlichkeit

Value at Risk bezeichnet ein Risikomaß. Hierfür wird die historische Volatilität herangezogen. Dadurch kann ziemlich exakt ausgerechnet werden, in welchem Zeitrahmen ein Anlagendepot oder Teile eines Anlagendepots einen Verlust verzeichnen könnten. Dank der historischen Volatilität haben Anleger somit die Chance Risiken zu vermindern, respektive abzuschätzen.

Mathematisches Modell für die historische Volatilität

Die historischen Volatilität kann unterschiedlich berechnet werden. Bei allen drei Formeln muss aber immer zuerst der Zeitrahmen definiert werden. Im Regelfall wird die Volatilität als annuelle Volatilität, also als jährliche Veränderung festgehalten.


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Dabei ist der Abstand, über dessen Zeitraum die Schwankung berechnet werden soll t1 bis t0.

Eine absolute Veränderung wird in der Regel bei Zinsberechnungen genutzt.

Volatilität = Wert t1 – Wert t0

Die relative Veränderung wird dagegen bei Aktien und Anlagedepots herangezogen.

Volatilität = (Wert t1 – Wert t0) / Wert t0

Historische Volatilität in der Anwendung

Mit dem Modell für relative Veränderung kann somit über längere Zeiträume die historische Volatilität analysiert werden. Dabei müssen lediglich einzelne Werte der obigen Formel zusammengefasst werden. Konkret errechnet sich so beispielsweise die Schwankungsbreite pro Monat oder Jahr von einzelnen Aktien. Für langfristig orientierte Anleger ist eine niedrige historische Volatilität wichtig.

Andersherum können kurzfristig Trader speziell nach sehr volatilen Werten suchen und mit den kurzzeitigen Bewegungen versuchen Geld zu verdienen.

Mit den jeweiligen Werten zu einem bestimmten Zeitpunkt im Verhältnis zu den Mittelwerten ergibt sich so eine Statistik, die aussagt, wie sehr eine Aktie von ihrem Durchschnittskurs abweicht. Diese gibt dem Investor Auskunft über die historische Volatilität und er kann die Aktien entsprechend danach auswählen.

Implizite Volatilität als Kontrast zur historischen Volatilität

Die implizite Volatilität wird anders als die historische Volatilität nicht über einen längeren historischen Zeitraum aufgezeichnet, sondern als Marktwert. Das bedeutet, es geht nicht um die Schwankungen der Vergangenheit. Vielmehr wird diese Kennzahl bei Optionen eingesetzt, um darzustellen, wie sehr der Basiswert aktuell gerade schwankt. Das hat wiederum auch Einfluss auf den Preis von Optionen.

Eine hohe Volatilität sorgt demnach für zusätzliche Aufschläge beim Optionspreis. Deshalb gibt es in unterschiedlichen Marktphasen gewisse Produkte, die Anleger meiden sollten. Die implizierte Volatilität ist einer dieser Faktoren, die eine Option attraktiv machen können.

13. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.