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So wird ein Crash zur Gewinn-Chance

Im Dezember 2015 warnte der Großaktionär Carl Icahn, dass den „Märkten eine Kernschmelze drohe und es sogar schlimmer werden könnte als beim großen Crash von 2008.“

Wenige Tage danach warnte Fondsmanager Bill Gross, dass sich die „Notenbanken im Casino-Modus“ befänden.

Und er empfahl den Anlegern, „die Risiken in ihren Portfolios zurückzufahren.“

Die Warnungen der Crash-Propheten können Sie zu allen Zeiten hören und lesen. Ich halte nicht viel davon.

Irgendwann haben die Crash-Propheten immer auch einmal wieder Recht.

Aber: Diese „Warnungen“ sind mit der richtigen Optionen-Strategie nur eine andere Art von Gewinn-Chance.

Die eingangs zitierten Aussagen machen aber bewusst, was ich Ihnen oft schreibe, wenn ich Ihnen Put-Optionen zur Absicherung empfehle:

Ich sehe die sichere Aufstellung Ihres Depots als elementare Basis für dauerhaft erfolgreiche Börsengeschäfte.

Deshalb empfehle ich Ihnen regelmäßig, nicht einseitig nur in Calls oder nur in Puts zu investieren. Es gibt zwar die sichere Depot-Ausrichtung, aber keine Sicherheit an der Börse.

3:1-Strategie sorgt für Sicherheit und Gewinne

Derzeit halte ich ein Verhältnis von 3:1 in Calls und Puts für angemessen.

Das Verhältnis von 3:1 heißt konkret: Für je 3.000 € oder USD, die Sie in Calls investieren, müssen Sie 1.000 € oder USD in Puts investieren.

Damit sichern Sie Ihr Depot ab und führen es in den Gewinn, wenn es zu einem Crash kommen sollte.

Es geht dabei nicht um das Verhältnis 3:1 der Stückzahlen Calls zu Puts, sondern um die investierten Summen.

3.000 € in Calls können z. B. 3, 5 oder 10 Kontrakte sein. 1.000 € in Puts können dieselbe Anzahl Kontrakte oder eine andere Anzahl sein.

Strategie hat sich in der Praxis bestens bewährt

Diese Strategie hat das Muster-Depot des Optionen-Profi seit seinem Start 10 Jahre lang erfolgreich durch jede Börsensituation geführt und auch den „Härtetest“ bestens bestanden:


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Im Crashjahr 2008 verbuchte das Muster-Depot dank dieser Strategie einen Gewinn von +30,37%, obwohl der DAX 40,62% verlor.

Und auch im Mini-Crash im August des Vorjahres und bei den aktuellen Kursrücksetzern boten die Put-Optionen den Lesern des Optionen-Profi eine hohe Sicherheit und führten zu mehreren Gewinn-Realisierungen von je +100%.

Weitere Puts im Depot verbuchen Gewinne.

Call-Optionen führen Ihr Depot bei steigenden Märkten in den Gewinn

Dass die Strategie 3:1 Calls zu Puts funktioniert, wenn die Märkte zulegen, ist klar. Sie sind ja in Calls höher investiert als in Puts.

So hat das Basis-Depot des Optionen-Profi seit Start im Jahr 2006 bis Ende 2015 weit mehr als +600% zugelegt.

Also lässt sich für diese Strategie ganz einfach sagen: „Sichere“ Gewinne sind bei steigenden und fallenden Märkten „garantiert“. Und so sieht es aus, wenn die Märkte fallen und Put-Optionen ihre Kraft ausspielen.

Beispiel: Depot, mit dem empfohlenen Verhältnis von 3:1 Calls zu Puts

Die investierten Summen sind – so wie oben beschrieben – 3.000 € in Calls und 1.000 € in Puts oder jeweils ein Mehrfaches davon, z. B. 6.000 € zu 2.000 € oder 30.000 € zu 10.000 € etc. Für das Rechenbeispiel nehme ich die 3.000 € zu 1.000 €.

Der maximale Verlust der in Calls investierten Gelder sind 3.000 €, also der Totalverlust. Das ist der Extremfall, der aber so nicht eintreten muss.

Denn Call-Optionen können auch im Crash einen Restwert von 10 bis 50% haben und sich nach einem Crash sogar wieder deutlich erholen.

In dieser Darstellung gehe ich aber vom Extremfall aus: Die Call-Optionen verbuchen einen Totalverlust.

Auf der anderen Seite haben die Puts nahezu unbegrenzt hohe Gewinn-Chancen.

„Nahezu unbegrenzt“ schreibe ich, weil der Kurs eines Basiswerts nicht tiefer als auf 0 fallen kann.

Je tiefer der Kurs eines Basiswertes fällt, umso weniger verlieren ab einem bestimmten Zeitpunkt die gekauften Calls, denn mehr als Totalverlust geht nicht.

Parallel dazu gewinnen die Puts immer dynamischer. So war es im Jahr 2008. Und so ist es zwangsläufig in jedem möglichen kommenden Crash.

Zahlenbeispiel:

Wenn Sie für 3.000 € Calls kaufen, können Sie nicht mehr als diese 3.000 € verlieren – ärgerlich genug, aber im Crashfall ist der Verlust der Calls damit auch begrenzt.

Die in diesem Beispiel für 1.000 € gekauften Puts können aber +200%, +700%, +1.000% und (fast) unendlich gewinnen.

So habe ich im Crash des Jahres 2008 im Optionen-Profi meine 100%-Ziel-Verkauf-Strategie für Puts ausgesetzt, damit die Leser seinerzeit auch Gewinne von über +100% erzielen konnten.

Und so kam es dann auch. IN der aktuell unsicheren Börsenlage habe ich meine 100%-Ziel-Verkauf-Strategie für Puts mit langen Laufzeiten erneut ausgesetzt.

Aber zurück zur Rechnung:

Sie haben für 3.000 € Call- und für 1.000 € Put-Optionen gekauft:

4.000 € insgesamt investiert

-3.000 € Verlust (Totalverlust gekaufter Call-Optionen)

+5.000 € Gewinn (angenommener Gewinn gekaufter Put-Optionen)

+2.000 Gewinn auf die Gesamt-Investition von 4.000 €, das sind +50% Gewinn

Eine Option (Call oder Put) kann während ihrer Laufzeit nie wertlos verfallen.

Ich habe für die Calls einen Totalverlust angenommen. Wenn sich die Börsen erholen, können sich die Call-Optionen auch erholen.

Sie können wieder ihren Kaufpreis oder sogar den 100%- Ziel-Gewinn erreichen. Entsprechend besser sieht ggf. das Ergebnis aus.

Warnung = Gewinn-Chance

Natürlich gibt es Risiken, auch mit Optionen. Und dies ist eine Muster-Rechnung. Aber, wie oben geschrieben: Die 3:1-Strategie Calls zu Puts hat sich auch in der harten Praxis des Cashjahres 2008 bestens bewährt.

Wenn Sie also Crash-Prognosen wie die eingangs zitierten von Icahn und Gross lesen, übersetzen Sie deren Warnungen einfach als Ihre persönliche Gewinn-Chance.

Denn mit der 3:1-Strategie Calls zu Puts haben Sie auch in unsicheren Börsenzeiten ein sicheres und gewinnoptimiertes Depot.

11. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.