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Solarfonds: Deutschland als Vorreiter der grünen Energie

Erneuerbare Energien sind die Zukunft – aber schließt dies auch die in Deutschland ausgegebenen Solarfonds ein?

Diese Frage stellen sich Anleger in den vergangenen Monaten vermehrt, nachdem der Atomausstieg und die verstärkte Abkehr von umweltverschmutzenden Kohlekraftwerken den Wunsch nach grüner Energie deutlich vorangetrieben haben.

Solarfonds bieten konstante Renditen

Deutschland gilt dabei als Vorreiter bei der Förderung von erneuerbaren Energien – und auch Anleger können hiervon profitieren.

Solarfonds gelten schon länger als attraktive Investments, bei denen respektable Gewinne locken.

Denn die von den Solarparks erzeugte Energie wird in das deutsche Stromnetz gespeist und pro Kilowattstunde von den Stromkonzernen vergütet.

Die hierbei bezahlten Preise werden durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz für 20 Jahre festgelegt – jeweils ab Inbetriebnahme der Solaranlage.

An diesen finanziellen Gewinnen wird der Besitzer eines Solarfonds beteiligt.

Solarfonds in Deutschland in geschlossener Form

Ein Großteil der entsprechenden Solarfonds in Deutschland wird hierbei in geschlossener Form heraus gegeben.

Dies bedeutet, dass Investitionen nur in einem bestimmten Platzierungszeitraum möglich sind.

Außerdem werden Investoren durch den Erwerb dieser geschlossenen Fonds zu Beteiligten an den Photovoltaik-Anlagen, die damit auch an den erwirtschafteten Gewinnen teilhaben.

Dies kann bei Solarfonds bereits durch Investitionen in Höhe von rund 5.000 Euro geschehen.


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Die Fokussierung auf geschlossene Fonds bedeutet jedoch im Umkehrschluss auch, dass meist nur langfristige Investitionen über mindestens acht Jahre realisiert werden können.

Vergleich der Angebote unumgänglich

Wie bei allen Investitionen ist daher ein gründlicher Vergleich der verschiedenen Angebote unumgänglich.

Mehrere hundert Unternehmen sind alleine in Deutschland an der Solartechnik beteiligt – viele von ihnen mit eigenen Fonds.

Vor allem die Qualität der verbauten Komponenten eines Solarparks sollte bei der Auswahl eines Angebots beachtet werden – denn ein maroder Solarpark bringt auf Dauer keine Rendite.

Die Laufzeit kann ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Hierbei gilt: je länger die Laufzeit, desto größer sind auch die möglichen Renditen.

Die Risiken – Verluste oder gar ein kompletter Zahlungsausfall – steigen jedoch ebenfalls an.

Mit acht bis zwölf Jahren liegen die Laufzeiten bei Solarfonds jedoch auf einem für geschlossene Fonds recht niedrigen Niveau.

Erträge bislang auf konstantem Niveau

Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass die Erträge aus Solarfonds bislang weitgehend auf einem konstanten Niveau bleiben.

In den vergangenen Jahren lag diese vor Steuern zwischen sechs und zehn Prozent.

Dies wird bislang auch durch Förderungen der Bundesregierung sicher gestellt.

Vorsicht hierbei ist jedoch geboten: Die Regierung plant in den kommenden Monaten eine deutliche Senkung der Fördermittel für Solarstrom.

Die aktuellen Entwicklungen sollten also in die Kaufentscheidung mit einbezogen werden.

Momentan rechnen die beteiligten Unternehmen durch die geplanten Einschnitte mit einem Rückgang der neu errichteten Solaranlagen – und damit auch mit einem Rückgang der erzielten Renditen.

Verkauf von Solarfonds nur mit Verlusten

Vor dem Kauf sollte ebenfalls beachtet werden, dass geschlossene Fonds nicht mit einfachen Mitteln während der Laufzeit verkauft werden können.

Hierzu muss meist der Weg über einen Zweitmarkt gewählt werden – mit meist hohen Verlusten.

Standortwahl von größter Priorität

Außerdem sollten Investoren bedenken, dass die Rendite von Solarfonds vor allem im wettermäßig wechselhaften Deutschland von natürlichen Gegebenheiten abhängen.

Scheint in einem Jahr die Sonne nur an wenigen Tagen, fällt die Rendite aus verkauftem Solarstrom naturgemäß deutlich geringer aus.

Droht der Fondsgesellschaft durch mehrere schlechte Jahre gar die Insolvenz, können in Einzelfällen sogar die kompletten Einlagen in Gefahr sein.

Solarfonds: Deutschland längerfristig im Nachteil

Experten sehen daher Solarfonds aus Deutschland im Gegenteil zu sonnigeren Ländern wie Spanien, Italien oder Portugal auf Dauer im Nachteil.

In diesen südlichen Ländern kann eine Rendite durch die hohe Sonneneinstrahlung auch ohne Förderung durch die Regierung eingefahren werden.

Wer all diese Stolperfallen beachtet hat, kann dann aber auch sein Gewissen beruhigen.

Denn mit der Investition in Solarfonds kann nicht nur Rendite eingefahren, sondern auch die Umwelt durch Investitionen in sauberen Strom entlastet werden.


Börsen ABC: Geschlossene Fonds, was ist das Besondere?


9. März 2012

Von: David Gerginov. Über den Autor

Die Welt der Finanzen und der Politik hat David Gerginov von jeher fasziniert. Aber auch das Weitergeben von wichtigen Informationen und Hintergrundwissen ist ihm wichtig. Mit seinen Beiträgen möchte er Lesern wichtige Fakten vermitteln und bei der Vertiefung des eigenen Wissens helfen.