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Einzelne Aktien: Vorteile und Risiken für Privatanleger

Gerade in Zeiten der Eurokrise und Niedrigzinsen sind viele Menschen auf der Suche nach einer geeigneten Anlagemöglichkeit, die sicher und zukunftsträchtig erscheint.

Früher oder später wird man da auch zwangsläufig über Aktien nachdenken. Doch wer kein Profi auf diesem Gebiet ist, stößt schnell auf die ersten Fragen und Bedenken.

Wie Sie Ihr Geld am besten anlegen, ob Ihr Geld eher in einzelnen Aktien oder doch in einem Aktienfonds besser aufgehoben ist – all das erfahren Sie hier.

Die Vorteile einer Investition in Einzelaktien

Schaut man sich einzelne Kursverläufe von ausgesuchten Aktien an, so liegt der entscheidende Vorteil einer Investition in einzelne Aktien bereits auf der Hand:

Es ist theoretisch möglich, mit einem relativ niedrigen Einsatz einen sehr hohen prozentualen Gewinn zu erzielen. Dies gilt in abgeschwächter Form auch für Aktienfonds.

Dadurch, dass in Aktienfonds eine größere Anzahl verschiedener Werte enthalten ist, steigt der Gesamtwert des Pakets nur anteilsmäßig, wenn eine einzelne Aktie stark steigt. Dafür belastet ein Kurssturz einer einzelnen Aktie Ihr Investment nicht so stark.


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Um das schnelle Geld zu machen, eignen sich Einzelaktien also besser. Die Kehrseite ist jedoch, dass man mit ihnen auch einen Totalverlust erleiden kann.

Einzelne Aktien und deren Risiken

Ob Sie als Privatanleger einzelne Aktien kaufen sollten, hängt auch von Ihrer eigenen Risikobereitschaft und Ihrem Kenntnisstand über die Materie ab.

Das größte Risiko ist natürlich, dass die Aktie, für die Sie sich entschieden haben, entgegen Ihrer eigenen Erwartung komplett abrutscht und Sie einen finanziellen Totalschaden zu beklagen haben.

Vor diesem Risiko sind Sie nie ganz sicher. Sie können sich noch so gut über ein Unternehmen informieren, den gesamten Markt im Blick haben und alles abwägen – ein Restrisiko bleibt stets bestehen.

Gerade in Zeiten der Eurokrise kann es fast täglich passieren, dass neue Hiobsbotschaften verkündet werden und ein Unternehmen oder eine ganze Branche in Schieflage zu geraten droht.

Haben Sie dann zum falschen Zeitpunkt auf das falsche Pferd gesetzt, können die Ersparnisse schnell weg sein. Durch den Kauf mehrerer Aktien oder eine Investition in Aktienfonds können Sie das Risiko jedoch verringern.

Natürlich sind Sie auch dadurch nie auf der ganz sicheren Seite, aber große Verluste werden wesentlich unwahrscheinlicher – allerdings gilt dies auch für den schnellen Reichtum.

Beachten Sie Ihren Zeitaufwand

Wenn Sie sich für eine Anlage in Aktien entschieden haben, dann sollten Sie sich regelmäßig über den Kursverlauf informieren. Ebenfalls ist es Pflicht, alle Nachrichten auf deren Bedeutung für „ihre“ Aktie zu prüfen.

Alles in Allem bedeutet das einen relativ hohen zeitlichen Aufwand. Bei einem Kauf eines Aktienfonds nimmt Ihnen diese Arbeit das Fondsmanagement ab.

Tipps für Privatanleger

Welche Strategie er verfolgen möchte, muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Sofern man sich selbst nicht gut auskennt, sollte man sich besser an einen Fachmann wenden.

Generell sind Sie gut damit beraten, nur Kapital zu investieren, auf das Sie auf absehbare Zeit verzichten können. So können Sie zwischenzeitliche Verluste aussitzen und auf einen günstigen Verkaufszeitpunkt warten.

Am besten entwickeln Sie vorher eine Strategie und versuchen, möglichst viele Szenarien zu durchdenken und zu planen. Überhastete und letztlich falsche Bauchentscheidungen aufgrund unvorhergesehener  Entwicklungen können so vermieden werden.

Es empfiehlt sich zudem, das Risiko durch Streuung zu minimieren. Auch eine Verteilung Ihrer Käufe auf verschiedene Branchen ist sinnvoll.

Ab fünf Aktien ist eine gewisse Streuung – und damit auch eine gewisse Sicherheit – gegeben. Beachten sollten Sie aber auch, nicht zu viele verschiedene Aktien im Depot zu haben, um den Überblick behalten zu können.

14. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.