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Sozialer Wohnungsbau: NRW betreibt aktive Wohnungspolitik

Der Soziale Wohnungsbau bezeichnet Programme der Bundesländer, die auf die Schaffung mietgünstigen Wohnraumes ausgelegt sind.

Ziel ist dabei die politisch-motivierte Bekämpfung der immer höher steigenden Mietpreise in Großstädten.

Mehr Sozialwohnungen gegen steigende Mietpreise

Auch in NRW wird bezahlbarer Wohnraum in urbanen Ballungszentren immer knapper. Davon besonders betroffen sind beliebte Universitätsstädte wie Düsseldorf, Münster und Köln.

Doch nicht nur der stete Anstieg der Mietspiegel spielt eine Rolle, vor allem die Verbesserung der Wohnsituationen einkommensschwacher Bevölkerungsanteile steht im Vordergrund.

Zuletzt war das Thema Sozialer Wohnungsbau in Deutschland in den 60er Jahren von zentraler Bedeutung in der breiten politischen Diskussion. Seit Ende des zweiten Weltkrieges war es für die Regierung natürlich von größter Wichtigkeit, die Wohnungsnot schnell und effizient in den Griff zu bekommen.

Doch seitdem ist der Bau sozialer Wohnungen stark zurückgegangen.

Sorge beim Mieterbund: Sozialer Wohnungsbau in NRW

Alleine in NRW fehlen mittlerweile 1,2 Millionen Sozialwohnungen, denn: ihre Zahl hat sich seit 1996 nahezu halbiert.


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Investoren haben insbesondere in teure Luxuswohnungen investiert, da frei finanzierte Wohnungen im Durchschnitt doppelt so hohe Mieten erbringen, wie vom Land geförderte.

Jetzt schlagen der Deutsche Mieterbund und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Alarm, denn: Die Zahl der Sozialwohnungen sinkt weiter, da Bausubstanz aus den 70er Jahren aus der vertraglichen Sozialbindung herausfallen.

Mehr zum Thema: Sozialer Wohnungsbau: Deutschland schafft mehr Platz

So entsteht Konkurrenz um Wohnraum, denn schon heute fehlen NRW-weit bereits rund 1,2 Millionen Sozialwohnungen.

In jüngster Zeit jedoch hat die Politik das Thema erneut für sich entdeckt. Auch in NRW wurden wieder vermehrt Pläne für den Ausbau von Sozialwohnungen gefasst.

Dies geschieht vor allem durch die Vergabe besonders günstiger Kredite an die Bauherren.

Dafür erklären sie sich jedoch bereit, bestimmte Regelungen und Grenzen bei der späteren Vermietung der Objekte einzuhalten.

Hierzu gehört die so genannte Mietpreisbindung. Darunter versteht man die vertraglich festgeschriebene Deckelung der Mieten, die für Sozialwohnungen genommen werden dürfen.

Sozialer Wohnungsbau NRW – Kritiker diagnostizieren Ghettobildung

Kritiker merken zu dem Thema jedoch an, dass Sozialer Wohnungsbau trotz eindeutig positiver Intentionen auch starke Negativeffekte haben kann.

So wurde in den letzten Jahrzehnten beobachtet, dass eine gewisse Form der Ghettoisierung in den Ballungsräumen sozialer Wohneinrichtungen eintritt.

Daraus wiederum entstehen andere weitreichende, soziale Konsequenzen wie erhöhte kulturelle Spannungen und Aggressionsprobleme.

Nur wenige Fördermittel zum Sozialen Wohnungsbau in NRW werden beansprucht

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) erklärt jedoch die geringe Zahl der Neubauten und die Gründe für das Sinken des Bestandes: Längst nicht alle Landesmittel werden von Kommunen abgerufen.

Die NRW-Bank errechnete, dass gerade einmal knapp 65% der Fördermittel abgerufen wurden.

Dabei könnte sich der Einstieg für viele Investoren trotz der zeitlich begrenzten Mietpreisbindung lohnen, denn die Kreditkonditionen sind verlockend.

11. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.