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Spanien: Banken bleiben auch dort der große Knackpunkt

Jahrelang ging es in Spanien mit der Wirtschaft bergab.

Spaniens Wirtschaft war jahrelang auf Tauchgang

Der Auslöser war auch die massive Immobilienkrise in dem südeuropäischen Land; dort wurden über Jahre hinweg weit über dem Bedarf neue Immobilien gebaut.

Welche massiven Folgen das hat, können Sie heute noch bei einer Fahrt an der spanischen Küste erleben:

Wenn Sie mit dem Auto die Küsten-Autobahn von Málaga weiter nach Süden fahren, sehen Sie dort riesige Neubau-Siedlungen.

Diese sind allerdings nicht fertiggestellt worden und dort stattdessen als Bauruinen zu besichtigen.

So langsam berappelt sich das Land wieder

Aber das Land hat in vergangenen Jahren auch etwas gelernt, und so ist die Arbeitslosigkeit der Jugend deutlich gesunken.

Auch haben einige Großbanken durch die Übernahme kleinerer Institute die Risiken im Finanz-System dort gesenkt.


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Aber genau hier liegt noch ein weiterer Ansatzpunkt – das sehen jedenfalls Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) so.

In dem jährlich erscheinenden Spanien-Bericht mahnen die Experten nun an, dass im Banken-System noch weitere Stabilitäts-Faktoren erfüllt sein müssen:

IWF warnt vor Gefahren in Spanien

So sind zwar etliche Risiko-Kredite aus den Büchern verschwunden, dennoch sind die Banken nicht ausreichend auf eine weitere Verschärfung der Euro Krise vorbereitet.

Der IWF stellt mithin fest:

„Es ist an der Zeit, die verbliebenen Verwundbarkeiten anzugehen. Während sich der Stellen-Aufbau beschleunigt, wird das Wirtschafts-Wachstum noch immer von der hohen Arbeitslosigkeit belastet. Zudem sind die Staatsschulden mit etwa 100% der jährlichen Wirtschafts-Leistung zu hoch und lassen wenig Raum, um künftige Schocks zu absorbieren.“

Immerhin hat Spanien im Jahr 2016 wieder die Wirtschaftskraft erreicht, die das Land vor der Finanzkrise 2008 hatte. Das ist auf jeden Fall positiv zu werten.

In Italien geht das Drama weiter

Hierbei stellt sich die Lage in Italien deutlich schlechter dar:

Dort ist die Wirtschaftsleistung im Jahr 2017 noch immer nur auf einem Niveau von 92% im Vergleich zu 2008.

Es sieht mittlerweile auch nicht mehr danach aus, als ob in Italien eine schnelle Wende gelingen würde.

Denn dort ist das Banken-System noch sehr viel instabiler als in Spanien. In Italien sind zuletzt auch regionale Banken massiv durch Staatsmittel gestützt worden.

Fazit

Der Blick in die beiden Länder zeigt ihn aber ganz deutlich:

Die Euro-Krise ist weit davon entfernt, gelöst zu sein. Gerade der Banken-Sektor ist der sensibelste Bereich in den angeschlagenen Euro-Ländern.

Genau hier erwarte ich auch die größten Gefahren für die Stabilität der Euro-Zone.

Insofern ist es auch alles andere als ratsam, bei Finanz-Titeln jeglicher Art wieder einzusteigen.

Das Risiko ist einfach nicht kalkulierbar – ob nun bei einer Versicherung oder bei einer Bank-Aktie.

24. Juli 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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