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Sparen bei Silbermünzen: Schweiz bietet Steuervorteile

Wer in Deutschland Silbermünzen ersteht, muss darauf 19 % Mehrwertsteuer zahlen. Um diese Extra-Kosten zu umgehen, entscheiden sich viele Anleger für einen Silberkauf im Ausland, wie zum Beispiel in der Schweiz.

Werden die Silbermünzen in der Schweiz gekauft, müssen sie allerdings auch dort gelagert werden, um weiterhin steuerfrei zu sein. Sobald die Wertanlage nach Deutschland gebracht wird, hat der Fiskus ein Anrecht auf seine Steuern und treibt diese auch ein. Um Silbermünzen also als effektive Wertanlage zu halten empfiehlt es sich, die Münzen sowohl in der Schweiz zu kaufen als auch sie dort zu lagern und zu verkaufen.

Silbermünzen in der Schweiz mehrwertsteuerfrei kaufen

Silbermünzen einzulagern ist mit Kosten verbunden. Diese Form der Geldanlage ist für besonders sicherheitsorientierte Anleger geeignet ist, die auch in Wirtschaftskrisen auf eine stabile Währung zurückgreifen wollen – nämlich Edelmetall.

Bei der Lagerung von Silbermünzen in der Schweiz gibt es eine Besonderheit: Sie können dort in sogenannten Zollfreilagern aufbewahrt werden und sind dort auch versichert. Soll das Silber also dazu genutzt werden, um auch in Krisenzeiten als sichere Geldanlage zu dienen, ist eine Lagerung in der Schweiz eine gute Option.


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Jeder kann in der Schweiz Silbermünzen erstehen

Grundsätzlich kann jeder in der Schweiz Silber kaufen und lagern, dort gibt es für Ausländer keine Beschränkungen. Auch der Verkauf von Silber innerhalb der Schweiz ist kein Problem. Wer mit seinen Silbermünzen allerdings die deutsche Grenze überschreitet, wird steuerpflichtig und muss seine Kapitalanlage melden.

Was die Mehrwertsteuer auf Silbermünzen in Deutschland angeht wird nicht mehr zwischen Sammler- und Anlagemünzen unterschieden. Sammlermünzen werden ebenso wie Anlagemünzen mit 19 % besteuert. Ob eine Münze eine Anlage- oder eine Sammlermünze ist, können Anleger beim Bundesfinanzministerium einsehen.

Alternative zu physischem Silber

Eine Investition in Silber ist auch auf nicht-physische Weise möglich. Beliebt sind zum Beispiel Exchange Traded Commodities (ETCs), die eine Geldanlage in Silber ermöglichen, ohne Silber halten zu müssen. Dabei wird der Silberkurs nachgebildet (ähnlich wie bei ETFs) und die Wertentwicklung folgt dem Silberpreis. Steigt dieser an, profitieren Anleger, ohne ihre Münzen physisch verkaufen zu müssen.

Ob Anleger in physisches oder nicht-physisches Silber investieren möchten, erfordert ein individuelles Abwägen. Bei einer physischen Anlage in Silbermünzen können Anleger zum Beispiel in der Schweiz aktiv werden und ihre Münzen dort kaufen. Dort gibt es keine Mehrwertsteuer auf Silbermünzen und der Kauf ist günstiger als in Deutschland. Die Münzen müssen dann allerdings auch in der Schweiz gelagert und gehandelt werden – beim Grenzübertritt wird Mehrwertsteuer fällig.

28. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.