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Sparkasse Überweisungen – von schnell und nix bis langsam und teuer

Überweisungen von der Sparkasse auf ein anderes Geldinstitut konnte noch vor wenigen Jahren für einen Bankkunden bis zu 3 Tage dauern und 50 Cent kosten.

Von Sparkasse zu Sparkasse beliefen sich die Banklaufzeiten hingegen auf einen Tag und die Überweisungen waren meist kostenlos, zumindest wenn sie online erfolgten. Seit 2012 hat sich dies aber geändert.

Denn seither gilt eine Neuregelung, die besagt, dass Banken und Sparkassen Euro-Überweisungen innerhalb eines Tages dem Empfänger überweisen müssen, EU-weit und unabhängig von dem Geldinstitut des Empfängers.

Die Überweisung mit einem Beleg am Schalter kann hingegen noch 2 Tage dauern. Doch wie kann ich beim Online-Banking meiner Sparkasse schneller überweisen und welche Kosten entstehen beispielsweise bei einer Auslandsüberweisung?

Express-Überweisung bei der Sparkasse

Wer sein Geld zügig überweisen möchte, damit der Empfänger dies auch so schnell wie möglich erhält, kann dies bei der Sparkasse mit einer Express-Überweisung tätigen.

Denn damit wird das Geld – unabhängig von dem Geldinstitut – noch am selben Tag gutgeschrieben. Der Absender muss aber die Überweisung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen haben.

Mehr zum Thema: Fehler beim Ausfüllen der Überweisung können lästig werden.


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Bei der Sparkasse sollte die Überweisung daher bis 16 Uhr eingereicht werden. Der Kunde kann entweder direkt zum Bankschalter gehen und eine Express-Überweisung wünschen oder dies auch per Online-Banking erledigen.

Jedoch muss er dort die Express-Überweisung explizit auswählen. Die Sparkassen lassen sich eine so schnelle Überweisung ordentlich bezahlen.

Die Berliner Sparkasse beispielsweise veranschlagt dafür 12 Euro pro Transaktion. Für den privaten Gebrauch ist dies daher sehr teuer. Da reicht in der Regel eine normale Überweisung aus.

SEPA – Einheitliche Überweisungen innerhalb Europas

Ab Februar 2014 gilt auch für die Sparkassen die neue SEPA (Single Euro Payments Area)-Überweisung. Damit wird der bargeldlose Zahlungsverkehr in Europa vereinheitlicht.

Das heißt, Überweisungen in EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Schweiz, Liechtenstein, Monaco und Norwegen werden zu den gleichen Konditionen ausgeführt wie Inlandsüberweisungen.

Dazu werden künftig nicht mehr die Bankleitzahl und Kontonummer angegeben, sondern die IBAN (International Bank Account Number) und bis Januar 2016 noch der BIC (Business Identifier Code).

Die IBAN-Nummer besteht aus der Bankleitzahl, der Kontonummer, dem Ländercode und einer 2-stelligen Prüfziffer.

Zudem verringern sich so die Kosten für den Absender, denn er hat nicht mehr die hohen Gebühren einer Auslandsüberweisung zu tätigen, sondern zahlt keine oder nur eine geringe Gebühr.

Die Sparkasse Berlin fordert demnach beispielsweise für eine SEPA-Überweisung eine Gebühr von 0,60 Euro.

Kosten einer Auslandsüberweisung in Fremdwährung

Wenn ein Sparkassen-Kunde eine Überweisung in ein Nicht-EU-Land tätigen möchte, muss er weiterhin die normale Auslandsüberweisung wählen.

Diese ist bei Fremdwährungen bei Weitem teurer und es kann bis zu 4 Tage dauern, ehe der Empfänger sein Geld erhält.

So verlangt die Berliner Sparkasse beispielsweise 0,1% beziehungsweise mindestens 10 Euro Abwicklungsgebühr pro Online-Überweisung.

Dazu kommen noch die Courtage für die Währungsumrechnung von 0,025% oder mindestens 2,50 Euro und gegebenenfalls eine Fremdspesenpauschale von 20 Euro. Damit fallen pro Transaktion mindestens 32,50 Euro an.

Möchte der Sparkassen-Kunde dennoch eine Auslandsüberweisung tätigen, benötigt er die IBAN sowie den BIC des Empfängers.

10. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Kempe
Von: Michael Kempe. Über den Autor

Der diplomierte Betriebswirt (FH) und ausgebildete Finanzjournalist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Kapitalmarkt – im Besonderen mit Aktien, Fonds und CFDs.