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SPDR S&P 500: 2 Jahre und 2 Monate Sicherheit

Der SPDR S&P 500 ist ein Fonds, der den breit gefassten US-Aktienindex S&P 500 fast 1 : 1 nachbildet. Eine Investition in den SPY entspricht damit einer Investition in den S&P 500. Alle Aussagen zur Kursentwicklung des SPDR S&P 500 lassen sich auf den S&P 500 übertragen und umgekehrt. Folglich erzielen Sie mit Puts auf den SPY Gewinne, wenn der Kurs des S&P 500 fällt.

Analyse und Bewertung: Der Crash kommt nicht mit Ansage

In dicken Lettern steht auf dem Titel der Monatszeitschrift „€URO“: „Wann kommt der Crash?“Die Frage wird mit einem Foto des Crash-Propheten Marc Faber hinterlegt. Im Text wird darauf hingewiesen, er habe den Crash von 1987 vorausgesagt. Dass er vor 27 Jahren mal richtig lag, ist so wie bei einer kaputten Uhr. Die zeigt sogar zweimal am Tag die richtige Uhrzeit an.

Aktuell wird Faber in der €URO so zitiert: „Es wird böse enden.“ So etwas schafft mir Beruhigung. Denn wenn es eines mit Sicherheit nicht gibt, dann ist es der Crash mit Ansage. Unwohl wäre mir, wenn die €URO mit dem Titel „DAX bald bei 15.000 Punkten“ aufmachte. Und wenn das auflagenstarke Boulevardzeitungen titeln würden, wäre es höchste Zeit, auf mehr Puts umzusatteln.


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Aussichten: Die Märkte sind nicht logisch

Beim Querlesen des Artikels in der €URO kommen all die wohlbekannten logischen Gründe auf den Tisch, die für einen Crash sprechen. Ich nehme mal einen Grund, der uns vor ein oder zwei Jahren genannt wurde: Die Aktienkurse würden crashen, wenn die US-Notenbank Fed Ihre Anleihekäufe von 85 Milliarden US-$ monatlich einstellen würde.

Das ist so gut wie geschehen. Statt logisch begründetem und prognostiziertem Crash haben wir die Allzeithochs in den US-Aktienindizes S&P 500 und Dow Jones und einen DAX, der nicht weit davon entfernt ist. Einfacher Grund: Die Märkte reagieren nicht logisch.

Das kann man bewerten, wie man will, aber man muss es zur Kenntnis nehmen. Da es Crashs aber immer geben kann, jederzeit, ja sogar dann, wenn Sie Marc Faber alle 27 Jahre richtig vorhersagt, gibt es nur eine Schlussfolgerung – und die ist logisch: Sichern Sie Calls mit Puts ab.

Kontrakte mit 100 und mit 10 Put-Optionen

Der Handel mit Hebelpapieren in den USA ist vorbildlich. Nicht nur, dass Optionsscheine, Zertifikate etc. wegen ihrer Anfälligkeit für Manipulationen seitens der Emittenten verboten sind, es wird auch an das kleinere Depot gedacht. Je nach Tageskurs kostet ein Kontrakt mit 100 Puts um die 1.000 US-$. Viel, für ein kleines Depot, vielleicht zu viel. Deshalb gibt es auch Kontrakte mit 10 Puts. Die kosten dann nur um die 100 US-$.

Der richtige Kontrakt in der Handelsmaske

Der Kontrakt mit 100 Puts hat das USTickersymbol: SPY161216P00165000

Der Kontrakt mir 10 Puts hat das USTickersymbol: SPY7161216P00165000 Der Unterschied liegt in der Zahl „7“ hinter dem Kürzel im US-Tickersymbol, also „SPY“ beziehungsweise „SPY7“.

Gebühren beachten

Beachten Sie beim Kauf, dass – je nach Broker – Gebühren je Kontrakt berechnet werden. 1 Kontrakt mit 100 Puts ist also gegebenenfalls billiger als 10 Kontrakte mit je 10 Puts.

4. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.