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Spendenquittung ausstellen

Etwas Wohltätiges zu tun ist an sich ja bereits eine gute Sache. Bedenken Sie aber auch: Für Spenden müssen Sie nicht auch noch Steuern zahlen.

Voraussetzung ist aber, dass Sie eine Spendenquittung ausstellen bzw. ausgestellt bekommen.

Spenden = unentgeltliche Zuwendungen

Grundsätzlich sind Spenden, die im Steuerfachjargon ‚freiwillige und unentgeltliche Zuwendungen‘ heißen, steuerlich absetzbar.

Um in den Genuss dieses Vorteils zu kommen, muss Ihr Geld aber bei einem eingetragenen Verein oder einer anderen so genannten „Non-Profit-Organisation“ landen.

Was darunter zu zählen ist, wird im deutschen Steuerrecht genau festgehalten.

Vereine, Kirchen und Organisationen zu kulturellen Zwecken gehören zum Beispiel mit dazu.

Hauptkriterium ist eben, wie der Name schon sagt, dass derjenige oder diejenigen, die Ihr Geld bekommen, keinen wirtschaftlichen Profit erwirtschaften, sondern mehr gemeinnützigen Zielen verschrieben sind.

Spenden steuerlich richtig absetzen

Wenn Sie an eine solche Non-Profit-Organisation Geld spenden, wird Ihnen im Gegenzug eine Spendenquittung bzw. Spendenbescheinigung ausgestellt.


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Diese Zuwendungsbescheinigung kann sowohl den Erhalt von Bargeld als auch Sachspenden quittieren.

Diese sind nach einem amtlichen Vordruck zu erstellen, der beim Finanzamt erhältlich ist.

Auch eine eigene Bescheinigung nach diesem amtlichen Muster auf dem eigenen Briefbogen des Vereins ist möglich, oftmals gestaltet sich das Ausfüllen des Formulars aber einfacher und schneller.

Wichtig ist vor allem, dass der genaue Name sowie die Anschrift des Empfängers enthalten ist.

Im Falle eines Vereins muss das Ganze dann von einer Person unterzeichnet werden, die auch dazu bevollmächtigt ist. Wer das ist, wird normalerweise in der Satzung festgelegt.

Diese Quittung müssen Sie dann am Ende des Jahres Ihrer Steuererklärung beilegen.

Anders als bei anderen Belegen reicht jedoch keine Kopie – es muss schon das Original sein.

Wichtig: Spendenquittung ausstellen lassen

Im Falle einer Spende via Online-Überweisung ist es daher ganz besonders wichtig, dass Sie den Empfänger über Ihren vollständigen Namen und Ihre Anschrift informieren.

Nur so kann er Ihnen auch eine korrekte und anerkannte Spendenquittung ausstellen. Am besten machen Sie diese Angaben im Feld ‚Verwendungszweck‘.

Anders als auf einem Überweisungsvordruck kann man beim Online-Banking hier sogar zusätzliche Felder in Anspruch nehmen, um ausreichend Platz zur Verfügung zu haben.

Eine vereinfachende Ausnahme gibt es aber: Bis zu einer Höhe von 200 Euro ist keine dezidierte Spendenquittung notwendig.

Ein solcher Betrag fällt in die Kategorie der „Kleinspenden“.

Um diese ordnungsgemäß von der Steuer absetzen zu können, ist lediglich eine Kopie des Kontoauszugs nötig, auf dem die Transaktion verbucht wurde.

Erlaubt ist hierbei selbstverständlich das vorherige Ausschwärzen aller anderen Informationen über Zahlungen oder Zahlungseingänge sowie Empfänger.

Diese Informationen haben mit der Spende nichts zu tun und unterliegen somit Ihrer Privatsphäre.

Wenn Sie Ihre Spende in bar auf das Empfängerkonto eingezahlt haben, sollten Sie sich einen Einzahlungsbeleg aushändigen lassen und diesen beim Finanzamt einreichen.

29. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.