MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Spezielle Signale in Point-and-Figure-Charts

Der Wert einer Chartanalyse liegt darin, dass sie dem Anleger verraten kann, wann er wie zu handeln hat. Diesmal geht es also um das Erkennen der konkreten Kauf- und Verkaufssignale.

Das Kaufsignal im P&F-Chart

Jetzt langsam nähern wir uns dem Kern der ganzen Angelegenheit, nämlich den konkreten Kauf- und Verkaufsempfehlungen, die Sie als Anleger einem Point and Figure Chart entlocken können.

Beginnen wollen wir mit dem einfachen Kaufsignal, das Ihnen in dieser oder einer ähnlichen Form immer wieder aufs Neue begegnen wird.

Das einfache Kaufsignal sieht wie folgt aus:

Wie Sie sehen besteht es aus insgesamt drei Chart-Säulen, von denen zwei Aufwärtssäulen sind. Eine Abwärtssäule befindet sich zwischen den beiden anderen. Wichtig ist darauf zu achten, dass die zweite Aufwärtssäule die erste um eine Kästchenbreite überragt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Erst genau diese Formation verrät dem Trader, dass es an der Zeit ist, eine Long-Position auf die Aktie zu erwerben.

Das Verkaufssignal im P&F-Chart

Genau andersherum sieht das Verkaufssignal aus und lässt sich auch genauso leicht erkennen:

Das einfache Verkaufssignal besteht wiederum aus insgesamt drei Säulen, diesmal allerdings sind es zwei Abwärtssäulen, die eine Aufwärtssäule flankieren. Auch beim Verkaufssignal ist es wichtig darauf zu achten, dass die zweite Abwärtssäule die erste um eine Kästchenbreite übertrifft, bzw. in diesem Fall wohl eher „untertrifft“. Eine Short-Position würde in diesem Fall Sinn ergeben.

Trendsignale erkennen

Mithilfe von Point-and-Figure-Charts kann man auch Trends erkennen. Eines der beiden wichtigen Trendsignale ist das Haussesignal. Es liefert Ihnen als Anleger einen wichtigen zusätzlichen Hinweis auf den bestehenden Aufwärtstrend und ist stabiler als das normale Kaufsignal.

Ein Haussesignal im Point-and-Figure-Chart sieht zunächst so aus wie das normale Kaufsignal. Doch es gibt eine wichtige Besonderheit: Beim Haussesignal steigen zusätzlich die Tiefpunkte der O-Säule an im Vergleich zur vorhergehenden O-Säule.

 

Wie Sie an dem Beispiel sehen können, müssen Sie also insgesamt vier Säulen im Zusammenhang betrachten, um ein Haussesignal erkennen zu können. Nur die drei Säulen des normalen Kaufsignals reichen hierbei nicht, da Sie zusätzlich die Abwärtsbewegungen der vorherigen Säule vergleichen müssen.

Point-and-Figure-Chart: Hausse- und Baissesignale

Und natürlich: Wo ein Haussesignal nah ist, liegt auch ein Baissesignal nicht fern. Eben dieses können Sie nämlich auch ganz einfach aus dem Point and Figure Chart ablesen und zwar analog zu den bisher vorgestellten Mustern.

Wie Sie sehen basiert das Baissesignal grundlegend auf dem einfachen Verkaufssignal. Hinzu kommt aber, dass die Hochpunkte der letzten beiden X-Säulen im direkten Vergleich fallen. Hier müssen wir also wiederum insgesamt vier Säulen betrachten, und die vorhergegangene X-Säule mit der aktuellen X-Säule vergleichen. Ein Baissesignal ist stärker und noch sicherer als ein normales Verkaufssignal.

Im nächsten Artikel unserer Point-and-Figure-Chartanalyse-Serie widmen wir uns der Kurszielberechnung.

2. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.